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Gebührenfallen bei Kurzzeitkrediten | BR24

© picture-alliance/dpa

Computermaus auf Geldscheinen

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    Gebührenfallen bei Kurzzeitkrediten

    Kurzzeitkredite sind ein neuer Trend bei Verbraucherkrediten, der gerade von Großbritannien nach Deutschland herüberschwappt. Für einen oder zwei Monate kann man kleine Summen unkompliziert leihen. Doch Verbraucherschützer warnen vor Gebührenfallen.

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    So sehr sie im Trend liegen, günstig sind sie nicht. Die Spannbreite bei den Zinsen von Kurzzeitkrediten reicht von sieben bis vierzehn Prozent. Abgesehen davon verlangen die Anbieter für jeden Service eine Gebühr: Für die Sofortauszahlung in wenigen Minuten ebenso, wie für die Rückzahlung auf Raten. Da kommen schnell überraschend hohe Summen zusammen, warnt Josefine Lietzau vom Verbrauchermagazin "Finanztip":

    "Wenn man als Beispiel 500 Euro nimmt. Und die werden jetzt mit acht Prozent verzinst. Dann kommt dazu die Gebühr 'Ich bezahle in 60 Tagen' ab; außerdem die Gebühr 'Ich will das Geld sofort'. Dann kostet das plötzlich 150 Euro statt drei oder vier Euro. Der Effektiv-Zinssatz läge dann bei 800 Prozent." Josefine Lietzau

    Dispokredit oder Schuldnerberatung

    Lietzau rät von solchen Krediten ab. Besser wäre es, in einer Notlage Freunde und Familie zu fragen oder beim Girokonto den Dispokredit zu nutzen. Wer seine Finanzen überhaupt nicht in den Griff bekommt, sollte dringend eine Schuldnerberatung aufsuchen!