BR24 Logo
BR24 Logo
Startseite
© Felix Lincke/BR
Bildrechte: BR

Galeria Karstadt Kaufhof wartet auf weitern Staatskredit

8
Per Mail sharen
  • Artikel mit Audio-Inhalten

Galeria Karstadt Kaufhof wartet auf weiteren Staatskredit

Nach dem Ende des Lockdowns ist auch der Einzelhandel neu gestartet. Unzufrieden sind bislang die großen Warenhäuser von Galeria Karstadt Kaufhof. Der Eigentümer und Milliardär René Benko verhandelt deshalb um ein weiteres staatliches Hilfspaket.

8
Per Mail sharen
Von
  • Felix Lincke

Das Management von Galeria Karstadt Kaufhof wartet täglich auf die Nachricht vom Wirtschaftsstabilisierungsfonds. Weitere 200 Millionen Euro wurden beim Bund beantragt. Das Geld werde dringend benötigt für Investitionen in neue Konzepte in den Filialen und für einen besseren Auftritt im Internet. Galeria hat bereits einen Staatskredit bekommen über 460 Millionen Euro und kam Ende vergangenen Jahres erst aus der Insolvenz.

Hilfen sind an Bedingungen geknüpft

Schon die ersten Hilfen waren an strenge Bedingungen geknüpft. Eigentümer René Benko und seine Signa Holding müssen teilweise auf die Mieten aus den Warenhäusern verzichten. Während des Corona-Lockdowns, in dem Geschäfte geschlossen blieben, gingen Karstadt und Kaufhof jede Woche 20 bis 30 Millionen Euro Umsatz verloren.

700 Millionen Euro Investitionsbedarf

Der Mehrumsatz im Internet kann das nicht ausgleichen. Schon vor Corona machte die Kaufhauskette unterm Strich Verluste. In Tarifverhandlungen verpflichtete sich das Unternehmen, in den nächsten Jahren mindestens 700 Millionen Euro zu investieren. Unklar ist, wie viel davon Staatskredite sein werden.

"Darüber spricht Bayern": Der neue BR24-Newsletter informiert Sie immer montags bis freitags zum Feierabend über das Wichtigste vom Tag auf einen Blick – kompakt und direkt in Ihrem privaten Postfach. Hier geht’s zur Anmeldung!