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Fuest fordert Nachverhandlungen mit Großbritannien | BR24

© pa / dpa / Bernd von Jutrczenka

Clemens Fuest

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Fuest fordert Nachverhandlungen mit Großbritannien

Der Präsident des Münchner Ifo-Instituts für Wirtschaftsforschung, Clemens Fuest, fordert auch nach der Ablehnung des Brexit-Deals durch das Unterhaus weitere Verhandlungen mit London.

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"Ein harter Brexit mit seinen riesigen Kosten muss vermieden werden", sagte Fuest nach der Ablehnung des Brexit-Abkommens durch das britische Parlament. Beide Seiten sollten nun an den Verhandlungstisch zurückkehren und das Abkommen so anpassen, dass es für beide Seiten akzeptabel ist: "Alles andere wäre ein nicht akzeptables Politikversagen."

Großbritannien sei schließlich nicht irgendwer, so Fuest, sondern "ein Fünftel der EU". Die Beziehungen müssten daher so gestaltet werden, dass der Schaden durch einen Brexit nicht zu groß wird. So könne eine erweiterte Zollunion geschaffen werden, in der die Briten auch Möglichkeiten zur Mitgestaltung haben müssten.