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Für Bayer beginnt eine turbulente Woche | BR24

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Für Bayer beginnt eine turbulente Woche

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Für Bayer beginnt eine turbulente Woche

In San Francisco beginnt der zweite Schadenersatz-Prozess gegen die Bayer-Tochter Monsanto wegen des Unkrautvernichters Glyphosat. Übermorgen erläutert der Vorstand des Pharma- und Agrarchemie-Riesen die Bilanz. Es geht auch um tausende Jobs.

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Inzwischen spricht vieles dafür, dass die Topmanager von Bayer die rechtlichen Risiken der Monsanto-Übernahme gar nicht abschätzen konnten, als sie im Jahr 2016 den Zukauf prüften. Offen bleibt, welche Informationen damals überhaupt verfügbar und zugänglich waren.

Als dann der erste krebskranke Kläger vor einem US-Gericht eine sehr hohe Entschädigung erstreiten konnte, kam der Kurs der Bayer-Aktie massiv unter Druck. Zwar gelang es danach noch, den Schadensersatz zu verringern; aber damit sind die Probleme für den Konzern längst nicht behoben. Denn anhängig sind einige hundert Klagen, allein in Amerika.

Vorstand plant massiven Konzernumbau

Wie viele es genau sind, dazu soll sich der Vorstand in zwei Tagen äußern. Seit Ende November ist bekannt, dass die Chefetage ehrgeizige Pläne hat, was den Umbau des Pharma- und Agrarchemiekonzerns angeht. Verkauft werden sollen gleich mehrere Sparten, insgesamt stehen 12.000 Stellen zur Disposition. Die Aktionäre dürfte vor allem interessieren, ob sich der Aktienkurs wieder erholt.