BR24 Logo
BR24 Logo
Startseite
© pa/ dpa
Bildrechte: pa/ dpa

Eine Frau wird frisiert

Per Mail sharen

    Friseure wollen weg vom Billiglohn-Image

    Demnächst muss bei einem Friseurbesuch tiefer in die Tasche gegriffen werden, denn die Salon-Inhaber rechnen mit steigenden Kosten. "Die Ausgaben für Schönheit werden einfach höher", so Jörg Müller vom Zentralverband des Deutschen Friseurhandwerks.

    Per Mail sharen

    Grund für Preissteigerungen seien höhere Kosten für Verbrauch und Löhne, sagte der Präsident des Zentralverbands des Deutschen Friseurhandwerks, Harald Esser, in Mainz: "Das, glaube ich, nimmt der Verbraucher mittlerweile auch an."

    Eigener Mindestlohn soll her

    Den Ruf, eine Branche von Billigheimern zu sein, wollen die Friseure nachhaltig loswerden. Der Verband will mit der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi einen brancheneigenen Mindestlohn über der gesetzlichen Untergrenze von 8,84 Euro pro Stunde vereinbaren. "Nach Meinung unserer Mitgliedsverbände hat diese Zahl eine neun am Anfang", sagte Hauptgeschäftsführer Jörg Müller.

    Vorstoß gegen Billigfriseure?

    Hintergrund der Initiative dürfte sein, dass die Friseurbetriebe Schwierigkeiten haben, Lehrlinge zu finden. Zum anderen will das Friseurhandwerk damit möglicherweise auch den Trend zu Billigfriseuren stoppen, die den etablierten Betrieben vielerorts das Wasser abgraben.