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Französisch-italienische Autohochzeit: Opel als Verlierer? | BR24

© BR/Felix Lincke

Fiat Chrysler und der französische PSA-Konzern wollen zu einem der weltweit größten Autokonzerne fusionieren. Bei der deutschen PSA-Tochter Opel macht man sich deswegen große Sorgen. Denn Opel könnte beim Zusammenschluss endgültig untergehen.

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Französisch-italienische Autohochzeit: Opel als Verlierer?

Fiat Chrysler und der französische PSA-Konzern wollen zu einem der weltweit größten Autokonzerne fusionieren. Bei der deutschen PSA-Tochter Opel macht man sich deswegen große Sorgen. Denn Opel könnte beim Zusammenschluss endgültig untergehen.

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Bei Opel ist man wieder einmal hin- und hergerissen: Handelt es sich nun um eine große Chance oder um ein tödliches Risiko, wenn die deutsche Traditionsmarke erneut in einem internationalen Großkonzern aufgehen soll?

Opel-Zentrale von Schließung bedroht

In Europa würde es nach einer Fusion von Fiat Chrysler mit PSA nicht nur Überscheidungen mit den französischen Werken von Peugeot, Citroen und DS geben, sondern auch mit denen von Fiat, Alfa Romeo und Maserati. Statt zwei Entwicklungszentren hätte der neue Konzern dann drei davon. Es läge also nahe, dass zumindest eines geschlossen wird.

Überlebenschance durch Entwicklungskompetenz

Dennoch hat die Opel-Zentrale in Rüsselsheim eine Überlebenschance. Sie verfügt über ein modernes Werk und die Entwicklungskompetenz für Elektrofahrzeuge. Genau das fehlt bei Fiat und Chrysler.

Für die Opel-Mutter PSA geht es bei der Fusion vor allem um einen Zugang zum US-Markt. Und das zweite deutsche Opel-Werk in Eisenach ist vorerst gut ausgelastet. Eng könnte es hingegen für das Motorenwerk in Kaiserslautern werden, das bereits aufgelöst wird.