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Weihnachtsgeld: Wer bekommt das Extra-Geld? | BR24

© dpa-Bildfunk/Ingo Wagner

Weihnachtsgeld

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    Weihnachtsgeld: Wer bekommt das Extra-Geld?

    281 Euro – so viel wollen die Deutschen laut einer Umfrage im Schnitt für Weihnachtsgeschenke ausgeben. Wie spendabel man sein kann, hängt auch vom Weihnachtsgeld ab. Viele, aber nicht alle Arbeitgeber zahlen es. Die Höhe ist sehr unterschiedlich.

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    Bei etlichen ist es schon auf dem Gehaltskonto eingegangen, an einige wird es erst noch überwiesen und nicht wenige werden vergeblich darauf warten: das Weihnachtsgeld. Wobei unter den Begriff nicht nur der Eurobetrag fällt, den der Chef oder die Chefin zusätzlich lockermacht. Oft verbergen sich hinter dem Betrag auch Erfolgs- oder Treueprämien, die in der Regel zu Jahresende fällig werden.

    Hälfte der Beschäftigen bekommt Extra-Geld

    Die gewerkschaftsnahe Hans-Böckler-Stiftung hat nachgefragt. Demnach kann sich in diesem Jahr gut die Hälfte der Beschäftigten über das Geldgeschenk freuen. Für wen ein Tarifvertrag gilt, der hat weitaus bessere Chancen. In vielen ist das Weihnachtsgeld verbindlich festgelegt. Die anderen müssen darauf setzen, dass ihr Arbeitgeber sich auch heuer wieder spendabel zeigt. Einen Anspruch auf den Beitrag haben sie nicht oder nur dann, wenn die Firma schon seit Jahren zu Weihnachten eine Extrasumme zahlt und nicht jedes Mal darauf hingewiesen hat, das nur in diesem Jahr zu tun.

    Wer keine Überweisung erhält, sollte erst einmal im Arbeits- oder eventuell Tarifvertrag nachschauen oder eben in der Personalabteilung nachfragen. Dazu raten die Gewerkschaften. Ist die Sonderzahlung vorgesehen, dann muss sie auch an Minijobber oder Auszubildende gezahlt werden.

    Höhe des Weihnachtsgeldes ist sehr unterschiedlich

    Wie viel Geld extra fließt, ist unterschiedlich und hängt in vielen Fällen vom Einkommen ab. Ein voller Monatsverdienst steht zum Beispiel Mitarbeitern von Banken und der Deutschen Bahn zu. In der Metallbranche sind es nur bis zu 55 Prozent. Leer ausgehen werden auch heuer die Gebäudereiniger. Allerdings wollen die Tarifparteien nächstes Jahr über eine Regelung im Tarifvertrag verhandeln.