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Flugsicherung fordert gesetzliche Maßnahmen | BR24

© dpa-Bildfunk

Mann mit Drohne in der Hand

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    Flugsicherung fordert gesetzliche Maßnahmen

    Die Deutsche Flugsicherung warnt angesichts der steigenden Zahl von Drohnen vor Gefahren für den Luftverkehr. Schon 2016 habe es 64 gefährliche Annäherungen von Drohnen gegeben, das waren fast fünf Mal so viele wie im Vorjahr. Von Felix Lincke

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    Vor allem in der Nähe von Flughäfen sei damit zu rechnen, dass Flugzeuge behindert werden. Die Flugsicherung rechnet im laufenden Jahr mit noch mehr Vorfällen.

    Drone Detection Day

    Für heute hat die Deutsche Flugsicherung den "Drone Detection Day" ausgerufen: Drohnen sicher aufspüren, dieses Ziel will sie damit verfolgen. Die Kennzeichnungspflicht durch ein feuerfestes Namensschild des Eigentümers reicht der Flugsicherung nicht. Sie fordert gesetzliche Maßnahmen, damit man die unbemannten Flugobjekte technisch einwandfrei orten kann. Das wäre auch zum Schutz vor möglichen Terroranschlägen notwendig. Allein in diesem Jahr werden in Deutschland 600.000 Drohnen an Hobbypiloten verkauft.

    Unklare Rechtslage

    Jeder von ihnen muss eine entsprechende Haftpflichtversicherung haben und wissen, wo er sich dem kontrollierten Luftraum annähert. Auch das Überfliegen von Wohn- und Gewerbegebieten kann verboten sein. Wegen der unklaren Rechtslage im Einzelfall sollten Drohnenpiloten sich vor Ort genau informieren und notfalls Kontakt mit der Polizei oder dem Ordnungsamt aufnehmen.

    Über Menschenmengen, militärischen Objekten, Kraftwerken und Krankenhäusern darf man nicht fliegen. Ständiger Sichtkontakt ist vorgeschrieben. Gerät die Drohne außer Kontrolle, ist unverzüglich die Flugsicherung zu informieren.