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Flughafen München: IT-Sicherheitsexperten proben Ernstfall | BR24

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BR/ Stephan Lina

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Flughafen München: IT-Sicherheitsexperten proben Ernstfall

Ob Mittelständler oder Großkonzern: Für deutsche Unternehmen sind Hacker-Attacken eine wachsende Gefahr. Der Münchner Flughafen hat hier eine Marktlücke erkannt. Heute beginnt dort eine hochrangig besetzte Konferenz. Geprobt wird auch der Ernstfall.

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In einem Trainingszentrum am Münchner Flughafen schulen Experten seit kurzem IT-Experten aus Unternehmen in der Verhinderung und der Abwehr von Cyber-Angriffen. Ab heute findet im sogenannten Information Security Hub am Flughafen die hochrangig besetzte Konferenz statt. Die Experten befassen sich in den kommenden Tagen mit Fragen: Wie gehen Hacker vor, wenn sie in das Datennetz einer Firma eindringen wollen? Wo könnte ein Auto verwundbar sein? Wo ein Flugzeug oder ein Schiff?

Die Veranstaltung ist hochrangig besetzt. So tritt Arne Schönbohm auf, der Präsident des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik. Dazu kommen Experten von Geheimdiensten und IT-Firmen.

Hacker-Teams treten gegeneinander an

Neben dem Konferenzteil besteht die Veranstaltung auch aus praktischen Übungen. So werden Teams von Hackern gegeneinander antreten: Die eine Gruppe greift ein Netzwerk an, das die andere Gruppe zu verteidigen versucht.

Was wie ein Spiel aussieht, ist für Fachleute eine sehr ernste Angelegenheit. Denn immer wieder werden auch sogenannte kritische Infrastrukturen aus dem Netz attackiert. Dazu gehören Kraftwerke und Stromnetze ebenso wie Krankenhäuser und Flughäfen. Die Behörden vermuten hinter so manchem Cyber-Angriff ausländische Regierungen beziehungsweise Geheimdienste.