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Finanzminister stellt die Reform der Grundsteuer in Bayern vor | BR24

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Die Grundsteuer wird in Bayern künftig nur an der Fläche und nicht am Wert eines Grundstücks bemessen.

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    Finanzminister stellt die Reform der Grundsteuer in Bayern vor

    Ab 2025 soll in Bayern eine neue, landeseigene Berechnungsgrundlage gelten. Der Freistaat nutzt die Vorlage des Bundes und weicht von dessen Grundsteuerberechnung ab. Der Entwurf der Staatsregierung sorgt auch für Diskussionen.

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    Von
    • Florian Eckl

    Grundstückswert bleibt außen vor

    Der Wert eines Grundstücks spielt in Bayern ab 2025 keine Rolle mehr. Stattdessen errechnet sich die neue Grundsteuer nach der Größe von Grundstück und Gebäude. Für Bayerns Finanzminister eine einfachere Lösung, als die des Bundes.

    "Beim Modell des Bundes wird alle 7 Jahre mehr Grundsteuer bezahlt werden müssen. Beim bayerischen Modell wird das nicht der Fall sein." Albert Füracker, Finanzminister Bayern

    Im Freistaat sollen 4 Cent pro Quadratmeter Grundstücksfläche und 50 Cent pro Quadratmeter Wohn-und Nutzfläche anfallen. Wer seinen Grund selbst zum Wohnen nutzt, spart 30 Prozent. Multipliziert wird dieser Messbetrag dann mit dem individuellen Hebesatz der Gemeinden.

    Grüne und Gemeindetag kritisieren bayerisches Modell

    Kritik erntet des Bayerische Modell unter anderem von den Grünen. Ursprünglich sollten Gemeinden das Recht bekommen, brachliegende Grundstücke und leer liegendeHäuser höher zu besteuern. Das soll Spekulationen verhindern. Die Freien Wähler haben das allerdings gekippt.

    Den Wegfall dieser sogenannten Grundsteuer C empfindet Gemeindetagspräsident Uwe Brandl sogar als Kriegserklärung an Bayerns Gemeinden und Städte.

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    B5 Wirtschaft und Börse

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    • Florian Eckl
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