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Die Pandemie hat in fast allen Branchen heftig eingeschlagen. Auch bei den Familienunternehmen - dort arbeiten immerhin gut 60 Prozent aller Beschäftigten.

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Familienunternehmer gegen weitere Steuerbelastungen

Der Verband "Die Familienunternehmer" ist die politische Stimme von rund 180.000 Familienunternehmen in Deutschland. Derzeit tagt der Landesverband Bayern in der Flugwerft Schleißheim. Kongressthema: "Onboarding zur Bundestagswahl".

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Von
  • Walter Kittel

Die bayerischen Familienunternehmer seien insgesamt einigermaßen gut durch die Corona Krise gekommen. Auch wegen ihrer Bereitschaft, in Krisenzeiten stille Reserven aufzulösen und mehr Eigenkapital in ihre Firmen einzubringen. Manche belasteten ihr Haus sogar mit Hypotheken, um die eigene Firma zu erhalten, so der Landesvorsitzende von "Die Familienunternehmer", Luitpold Prinz von Bayern, bei der Tagung des Verbandes, die am Donnerstag und Freitag in Oberschleißheim (Lkr. München) stattfindet.

Bekenntnis zu Standort und Mitarbeitern auch in der Pandemie

Denn Familienunternehmen sind oft über viele Generationen angelegt. Die Unternehmer wohnen meist am Standort ihrer Firma und seien deshalb in der Regel auch zurückhaltender, wenn es in der Krise um Entlassungen von Mitarbeitern geht.

"Da tut man sich nicht so leicht, einfach Leute rauszuschmeißen. Da tut sich ein Dax-Unternehmen sehr viel leichter. Und insofern ist natürlich auch die Entscheidungsfindung ein bisschen anders geprägt." Luitpold Prinz von Bayern, Brauer und Vorsitzender "Die Familienunternehmer" in Bayern

Absage an Vermögensteuerpläne

Das Wahljahr 2021 müsse im Zeichen des Wiederaufschwungs stehen. Und Deutschland als Innovations- und Investitionsstandort langfristig stabilisiert werden. Anders könnten der Klimawandel nicht bekämpft und die Digitalisierung nicht vorangetrieben werden. Neue finanzielle Belastungen durch den Staat lehnen die Familienunternehmer ab. Eine Vermögenssteuer müsse unbedingt vermieden werden.

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