BR24 Logo
BR24 Logo
Startseite

NEU

EZB besorgt über hohen Wechselkurs des Euro | BR24

© BR / Philipp Kimmelzwinger

EZB: Der Dollar-Wechselkurs schadet der Wettbewerbsfähigkeit der Exportwirtschaft und drückt zusätzlich die Inflationsrate.

1
Per Mail sharen

    EZB besorgt über hohen Wechselkurs des Euro

    Die EZB hält angesichts der angelaufenen wirtschaftlichen Erholung im Euro-Raum erst einmal ihre Füße still. Laut Notenbank-Präsidentin Christine Lagarde wird die Pandemie-bedingte Rezession dieses Jahr etwas milder ausfallen als befürchtet wurde.

    1
    Per Mail sharen

    EZB: Vorerst keine neuen Maßnahmen wegen Corona

    Der EZB hält die Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Krise vorerst für ausreichend. Präsidentin Christine Lagarde sagte, die Anleihekäufe des laufenden PEPP-Programms könnten jederzeit angepasst worden, nachdem der Rahmen dafür bereits erhöht worden war.

    Keine Deflationsgefahr

    Auf das Absacken der Inflationsrate im Euroraum unter null Prozent im August reagiert die Notenbank zunächst nicht. Lagarde befürchtet keine Deflation im Euroraum mit der Gefahr eines Stillstands. Diese Gefahr bestehe nicht mehr, da die Wirtschaft sich erhole. Am Ziel, dass die Inflation mittelfristig knapp zwei Prozent betragen soll, ändert sich ebenfalls nichts. Solche Änderungen sollten nicht übereilt erfolgen.

    Geldpolitische Strategie auf dem Prüfstand

    Ähnlich wie bei der US-Notenbank Fed, die ihr Inflationsziel weitgehend aufgab, steht auch bei der EZB die geldpolitische Strategie auf dem Prüfstand. Besorgt ist man über den hohen Wechselkurs des Euro, der seit der letzten Zentralbankratssitzung gegenüber dem Dollar um ein Zehntel zulegte. Das schadet der Wettbewerbsfähigkeit der Exportwirtschaft und drückt zusätzlich die Inflationsrate.