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Techniker startet in Bayern elektronische Gesundheitsakte | BR24

© picture alliance/SPA

Techniker Krankenkasse Gesundheitskarte

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    Techniker startet in Bayern elektronische Gesundheitsakte

    Weil sich die elektronische Gesundheitskarte immer wieder verzögert, entwickeln inzwischen verschiedene Krankenkassen eigene Lösungen. Heute startet die größte bundesweite Kasse, die Techniker, in Ingolstadt ein Pilotprojekt.

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    Vor gut einem Jahr hat die Techniker Krankenkasse angekündigt, dass sie gemeinsam mit dem Computerkonzern IBM eine elektronische Gesundheitsakte entwickelt. Jetzt soll das Projekt mit rund 430 Ärzten, die sich im Raum Ingolstadt zum Praxisnetz GOIN zusammengeschlossen haben, erprobt werden.

    Datenaustausch zwischen Ärzten und Kliniken

    Ebenfalls mit dabei sind das Klinikum Ingolstadt und die Klinik Sankt Elisabeth in Neuburg an der Donau, so der bayerische Landeschef der Techniker Krankenkasse, Christian Bredl.

    "Wir wollen da einen Meilenstein, was die Vernetzung des Gesundheitswesens in Bayern angeht, leisten. Ich glaube, dass wir da ein Vorbildcharakter sind, weil das noch keiner gemacht hat." Christian Bredl, Techniker Krankenkasse

    Die beteiligten Ärzte und Kliniken sollen Daten besser austauschen können. Auch die Patienten sollen Zugriff auf die digitale Akte haben, in der Befunde oder Arztbriefe gespeichert sind.

    Gesundheitsministerium will eine elektronische Patientenakte

    Allerdings will auch das Bundesgesundheitsministerium weiter das Projekt einer elektronischen Patientenakte vorantreiben. Christian Klose, der im Ministerium das Thema Digitalisierung betreut, befürchtet sonst eine Zersplitterung.

    "Was wir aber nicht wollen, ist, dass es X verschiedene Lösungen gibt, und der Patient oder auch der Arzt sich im Zweifelsfall nicht zurecht findet." Christian Klose, Bundesministerium für Gesundheit

    Von der Techniker Krankenkasse und IBM heißt es aber, ihr Projekt werde mit anderen Entwicklungen kompatibel sein.