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Enttäuschendes viertes Quartal: Leoni streicht Dividende | BR24

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Der Bordnetze- und Kabelspezialist Leoni hat mit seinen jüngsten Hiobsbotschaften die Anleger verschreckt. Die Aktie des Nürnberger Konzerns verlor am Freitag ein Viertel ihres Wertes.

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Enttäuschendes viertes Quartal: Leoni streicht Dividende

Der Nürnberger Autozulieferer Leoni will seinen Aktionären die Dividende streichen. Grund ist die zuletzt enttäuschende Entwicklung der Geschäfte, teilte das Unternehmen mit.

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Im letzten Quartal des vergangenen Jahres verbuchte Leoni einen Verlust von 19 Millionen Euro, teilte das auf Drähte und Kabelstränge spezialisierte Unternehmen am Donnerstag (07.02.19) mit. Auch das Ergebnis des Gesamtjahres sorgt im Nürnberger Firmensitz nicht für Begeisterung. Vorstandsvorsitzender Aldo Kamper bezeichnete die Zahlen als "sehr enttäuschend und inakzeptabel".

Schwächelnde Abnehmer, steigende Preise

Auch das dritte Quartal war nach den Worten Kempers schwach ausgefallen. Der Umsatz sei unter anderem dadurch geschmälert worden, dass die chinesische Automobilbranche schwächelt. Auch die europäischen Hersteller hätten weniger bei Leoni bestellt. Zudem seien die Rohstoffpreise gestiegen, hatte das Unternehmen bereits im November mitgeteilt.

Kemper: hart durchgreifen

2017 hatte Leoni Gewinn und Umsatz noch deutlich steigern können, für 2018 hat das Unternehmen seine Gewinnerwartung schon im vergangenen Oktober abgesenkt. Die Probleme seien deutlich gravierender als angenommen, weshalb das Management nun hart durchgreifen wolle, resümierte Kamper nun die aktuellen Zahlen: "Leoni hat ein enormes Potenzial, aber wir müssen jetzt handeln, um unsere Zukunft zu sichern." Einzelheiten will Leoni heute in einer Telefonkonferenz erläutern.