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Wirtschaft

Entsorger wollen 50 Euro Pfand auf Lithium-Ionen-Akkus | BR24

© dpa/pa/Zacharie Scheurer

Batterie E-Bike

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    Entsorger wollen 50 Euro Pfand auf Lithium-Ionen-Akkus

    Weil es immer wieder zu Batteriebränden in Recyclinganlagen und Müllfahrzeugen kommt, fordern die Entsorger eine Pfandpflicht in Höhe von 50 Euro für Lithium-Ionen-Batterien. Der Betrag solle beim Kauf bestimmter neuer Elektrogeräte anfallen.

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    Beim Kauf bestimmter neuer batteriebetriebener Elektrogeräte sollen künftig 50 Euro Pfand fällig werden. Das geht aus einem Positionspapier des Bundesverbands der Deutschen Entsorgungs-, Wasser- und Rohstoffwirtschaft (BDE) hervor, über das die "Welt am Sonntag" berichtete. Ein BDE-Sprecher bestätigte dies auf Nachfrage.

    E-Bikes, Scooter, Handstaubsauger oder Akkuschrauber

    Von dem Vorschlag betroffen wären demnach neue Geräte mit Akkus ab einer Energiedichte von neun Volt - etwa E-Bikes, Scooter, Handstaubsauger oder Akkuschrauber. Zur Höhe des beabsichtigten Pfands sagte BDE-Präsident Peter Kurth der Zeitung: "Wir wollen ja mit Absicht eine spürbare Wirkung erzielen. Es muss weh tun, bei der Entsorgung auf das Pfand zu verzichten."

    Brandgefahr für Recyclingbranche risikoreich

    Bereits vergangene Woche hatte die SPD im Bundestag vor Schäden durch Akkus von Elektro-Tretrollern gewarnt und ein Pfandsystem gefordert. Mit den E-Scootern werde im Verleihsystem "nicht gerade vorsichtig umgegangen", sagte der Vize-Vorsitzende des Umweltausschusses, Michael Thews (SPD). Die darin verbauten Akkus könnten Brände verursachen, wenn sie beschädigt seien oder falsch entsorgt würden. "Diese latente Brandgefahr stellt ein großes Risiko für die Recyclingbranche dar." Die Lösung könne ein "verbraucherfreundliches und unbürokratisches Pfandsystem" sein.