Praktisch jeder, der Lohn bekommt, soll auch 300 Euro Energiepreispauschale bekommen.
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Praktisch jeder, der Lohn bekommt, soll auch 300 Euro Energiepreispauschale bekommen.

    Entlastung im September: So wird das Energiegeld ausgezahlt

    In wenigen Wochen wird den meisten Berufstätigen in Deutschland die sogenannte Energiepreispauschale ausbezahlt. Sie ist Teil des Entlastungspaketes der Bundesregierung für Verbraucher, abgerechnet wird im September in der Regel über den Arbeitgeber.

    Es geht um 300 Euro für so gut wie jeden, der in Deutschland arbeitet. Sie sollen ausgezahlt werden, wie es beim Bundesfinanzministerium etwas sperrig heißt, um diejenigen Bevölkerungsgruppen zu entlasten, denen typischerweise Fahrtkosten im Zusammenhang mit ihrer Einkünfteerzielung entstehen. Extra-Fahrtgeld zur Arbeit könnte man das Ganze also nennen.

    Auszahlung mit dem September-Lohn

    Auszahlen sollen das erstmal die jeweiligen Arbeitgeber mit dem Lohn für September – sie sollen es dann vom Staat zurückerhalten. Die Empfänger müssen das Geld versteuern, aber keine Sozialversicherung dafür abführen. Dabei gilt der persönliche Steuersatz.

    Profitieren sollen davon Berufstätige, die Einkommen aus Land- und Forstwirtschaft haben, ein Gewerbe betreiben, selbständig sind oder Einkünfte als Arbeitnehmer haben.

    Jenseits der klassischen Arbeitnehmer und Beamten gehören dazu auch Azubis, Werkstudenten, Studenten im bezahlten Praktikum, Minijobber, Kurzarbeiter, Arbeitnehmer die sich in der Ruhephase der Altersteilzeit befinden, Teilnehmer am Bundes- oder Jugendfreiwilligendienst und auch ehrenamtliche Übungsleiter, die einen steuerfreien Lohn bekommen. Und zu den Empfängern der Energiepreispauschale gehört auch, wer Lohnersatzleistungen wie Eltern- oder Mutterschaftsgeld erhält und dabei einen Arbeitsvertrag hat. Die einzige weitere Voraussetzung dafür ist ein Wohnsitz in Deutschland.

    Viele Fragen im Detail

    Im Detail wirft die Energiepreispauschale zahlreiche Fragen auf, zum Beispiel für den Fall, dass jemand im September gar nicht arbeitet – ansonsten aber schon. Dann wird sie über die Einkommenssteuererklärung abgewickelt. Genauso wie in den Fällen, wo das Geld nicht von einem Arbeitgeber ausbezahlt wird.

    Bei Selbständigen oder Gewerbetreibenden - die bekanntlich keinen Arbeitgeber haben - wird die Energiepreispauschale über die Steuervorauszahlung für das dritte Quartal abgewickelt. Diese wird entsprechend herabgesetzt.

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