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Ein Mann arbeitet im Homeoffice

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    BDI will Ende der Homeoffice-Pflicht

    Der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) hat ein Ende der Homeoffice- und Testpflicht in den Betrieben gefordert. Der Impffortschritt müsse mit einer Rückkehr in einen normalen Geschäftsbetrieb verbunden sein, heißt es in einem BDI-Papier.

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    • BR24 Redaktion

    In einem an die Bundesregierung gerichteten Papier, das den Zeitungen der Funke Mediengruppe vorliegt, legt der BDI einen Zehn-Punkte-Stufenplan vor, der festlegen soll, wie Corona-Maßnahmen in den Betrieben verringert und am Ende abgeschafft werden können.

    Wegfall der Homeoffice-Pflicht: Anzahl von Geimpften und Genesenen als Maßstab

    "Die Impffortschritte in Gesellschaft und Unternehmen müssen mit einer parallelen Rückkehr in einen normalen Geschäftsbetrieb verbunden sein", heißt es den Zeitungen zufolge in dem Papier.

    Der Stufenplan sieht vor, dass auferlegte Corona-Schutzmaßnahmen wie die Homeoffice-Pflicht in den Betrieben verringert und abgeschafft werden. Als Maßstab will der Industrieverband dabei die steigende Anzahl von geimpften und genesenen Mitarbeitern anlegen.

    BDI: Reise- und Warenverkehr soll erleichtert werden

    Zudem dringt der Industrieverband darauf, Reisen in einem stärkeren Ausmaß als bisher zu ermöglichen. Der "bestehende Flickenteppich von Ansätzen", mit denen die Staaten weltweit die Reisetätigkeit regelten, beeinträchtige Geschäftsreisen und die Erholung der Wirtschaft, heißt es laut der Funke Mediengruppe in dem Zehn-Punkte-Plan und "Für den freien Waren- und Güterverkehr müssen Grenzübertritte bei allen Verkehrsträgern unbürokratisch und reibungslos ermöglicht und Einreiserestriktionen evidenzbasiert abgebaut werden."

    Dafür solle unter anderem die pauschale Testnachweispflicht im Flugverkehr entfallen. Um sichere Geschäftsreisen zu ermöglichen, fordert der BDI die Einführung eines digitalen europäischen Impfpasses.

    BDI ist gegen Freigabe von Impfstoff-Patenten

    Eine klare Absage erteilte der BDI dem Bericht zufolge einer möglichen Freigabe von Impfstoff-Patenten. Anstatt das Patentrecht auszuhebeln, brauche es eine weltweite Impfkampagne, etwa indem die Welthandelsorganisation (WTO) Exportverbote für Impfstoffe sowie deren Produktion aufhebe.

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