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Elektroautos: BMW und Jaguar wollen zusammenarbeiten | BR24

© BR/Gabriel Wirth

Die Autohersteller setzen auf Elektromotoren. Doch das Entwickeln kostet viel Geld. BMW tut sich deshalb jetzt mit Jaguar Land Rover zusammen. Der Umbruch in der Autoindustrie schweißt Konkurrenten zusammen.

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Elektroautos: BMW und Jaguar wollen zusammenarbeiten

Die Autohersteller setzen auf Elektromotoren. Doch das Entwickeln kostet viel Geld. BMW tut sich deshalb jetzt mit Jaguar Land Rover zusammen. Der Umbruch in der Autoindustrie schweißt Konkurrenten zusammen.

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BMW hat schon früh auf die Elektromobilität gesetzt. Bereits 2013 brachten die Münchner ein reines Elektroauto auf den Markt, den i3, dann folgte der i8. Doch danach passierte nicht mehr viel. Jetzt soll es aber Schlag auf Schlag gehen: Noch in diesem Jahr soll es einen elektrischen Mini geben.

Entwicklung von Elektroautos kostet viel Geld

Wie die Konkurrenz kündigte auch BMW zahlreiche neue Elektroautos an, allen voran, der sogenannte iNext, der ab 2021 als „Tesla-Killer“ auf den Markt kommen soll. Doch diese Entwicklung kostet viel Geld. Auf der anderen Seite brechen die Gewinne in der Autobranche ein und der Absatz stagniert. Vor diesem Hintergrund ist es verständlich, dass sich der im Vergleich zur Konkurrenz relativ kleine Hersteller BMW Partner sucht, um Kosten zu sparen. Die Autoindustrie durchlaufe einen tiefgreifenden Wandel. Kooperationen seien dabei ein Schlüssel zum Erfolg, erklärte der Entwicklungsvorstand des Konzerns Klaus Fröhlich.

BMW und Jaguar wollen die Motoren in München entwickeln

Im kommenden Jahr soll die nächste Generation der Elektromotoren bei BMW eingeführt werden und darauf soll dann die Zusammenarbeit mit Jaguar Land Rover aufbauen. Ein gemeinsames Team der beiden Hersteller soll in München die Motoren weiterentwickeln. Die Fertigung der Elektroantriebe erfolge getrennt an den jeweiligen Standorten. Zudem betont BMW, dass man darauf achten will, den jeweiligen markenspezifischen Kern zu erhalten.