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Bildrechte: dpa-Bildfunk/Marcel Kusch

Immer mehr Gasversorger ziehen Konsequenzen aus der Gaspreisexplosion. Angesichts dessen wollen immer mehr Versorger auch in Deutschland keine Neukunden mehr, zum Beispiel Eon, zu dem die Bayernwerk AG gehört.

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E.ON stoppt Neukundengeschäft für Privatkunden

Immer mehr Gasversorger ziehen Konsequenzen aus der Gaspreisexplosion. Angesichts dessen wollen immer mehr Versorger auch in Deutschland keine Neukunden mehr - zum Beispiel Eon, zu dem die Bayernwerk AG gehört.

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Von
  • Felix Lincke

"Leider können wir Ihnen derzeit keine Erdgas-Produkte anbieten", heißt es beim Eon-Tarifberater im Internet. Zu Eon gehört auch die Bayernwerk AG, die nach eigenen Angaben der größte regionale Energieversorger im Freistaat ist. Andere Regionalversorger wie Energie Südbayern bieten auf ihrer Homepage einen festen Gastarif für 24 Monate oder variable Tarife an, die derzeit stark schwanken können angesichts hoher Preisaufschläge auf den Energiemärkten.

Mögliche Schwierigkeiten bei einem Umzug

Der Eon-Rivale EnBW aus Baden-Württemberg stellte das Neukundengeschäft nicht ein, macht aber keine Werbung mehr. EnBW und andere Versorger baten die Vergleichs-Plattform Verivox, die eigenen Gastarife aus der Vermittlung zu nehmen. Für private Verbraucher könnte es nach einem Umzug also schwieriger werden, ein passendes Angebot zu finden.

Je nach Region zählen Eon und EnBW zu den Grundversorgern der betroffenen Haushalte und müssen notfalls beim Ausfall anderer Lieferanten einspringen. Eon garantiert, dass diese Sicherheit für Bestandskunden bestehen bleibt. Wer einen Gasanschluss hat und bereits beliefert wird, muss sich keine Sorgen machen.

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