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Digitale Technik wird in der Pflege immer wichtiger | BR24

© BR/Nikolaus Nützel

Der Bedarf an Pflegefachkräften wird in den nächsten Jahren weiter stark steigen. Fachleute wollen den Mangel an Fachpersonal mit digitaler Technik abmildern. Das bietet Chancen, birgt aber auch Risiken.

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Digitale Technik wird in der Pflege immer wichtiger

Der Bedarf an Pflegefachkräften wird in den nächsten Jahren weiter stark steigen. Fachleute wollen den Mangel an Fachpersonal mit digitaler Technik abmildern. Das bietet Chancen, birgt aber auch Risiken.

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Beim Heben sind in vielen Pflegeheimen Roboter schon länger im Einsatz, oder auch wenn es darum geht, Medikamente in die verschiedenen Stationen zu bringen. In eine ganz andere Richtung gehen Lösungen, wie sie etwa die Technische Hochschule Deggendorf unter dem Titel „Dein Haus 4.0“ entwickelt.

Länger zu Hause leben – dank digitaler Technik

Bei dem Projekt, das der Freistaat mit viereinhalb Millionen Euro fördert, sorgen Sensoren dafür, dass automatisch das Licht angeht, wenn jemand aus dem Bett aufsteht. Oder: Wenn jemand, der etwas vergesslich ist, seine Wohnung verlässt, werden der Herd und andere elektrische Apparate abgeschaltet.

Freistaat Bayern fördert digitale Pflegeprojekte

Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) sieht sich durch eine Studie der Berliner Uniklinik Charité darin bestärkt, solche Projekte zu fördern. 83 Prozent der Bevölkerung würden technischen Möglichkeiten sehr offen gegenüberstehen, wenn sie dadurch länger zu Hause bleiben könnten.

„Wir müssen es schaffen, dass die Projekte und Produkte so in die Umsetzung kommen, dass sie auch praxistauglich sind.“ Melanie Huml, Gesundheitsministerin Bayern

Menschlichen Kontakt können Roboter nicht ersetzen

Zur Praxistauglichkeit gehört es nach Einschätzung von Pflege-Forschern dabei auch, den menschlichen Kontakt nicht durch Maschinen ersetzen zu wollen. Denn Studien haben nachgewiesen: Einsamkeit ist bei der Frage, ob jemand pflegebedürftig wird, einer der größten Risikofaktoren.