Zurück zur Startseite
Wirtschaft
Zurück zur Startseite
Wirtschaft

Dieselskandal hat VW bislang 28 Milliarden Euro gekostet | BR24

© pa/dpa/McPHOTO/C. Ohde

VW-Logo, Paragrafenzeichen und Dieselzeichen,

Per Mail sharen

    Dieselskandal hat VW bislang 28 Milliarden Euro gekostet

    Der Einsatz von illegaler Software in Dieselfahrzeugen kommt VW teuer zu stehen: Auf 28 Milliarden Euro sollen sich die durch Dieselskandal verursachten Kosten bislang summiert haben. Ein hoher dreistelliger Millionenbetrag davon: Anwaltskosten.

    Per Mail sharen

    Der Dieselskandal hat den Autobauer Volkswagen bislang nach eigenen Angaben 28 Milliarden Euro gekostet. VW-Vorständin Hiltrud Werner sagte dem "Handelsblatt", allein die Anwaltskosten hätten sich inzwischen auf "einen hohen dreistelligen Millionenbetrag" summiert.

    Dieselskandal: Hohe Anwaltskosten bei VW

    Sie rechne auch für 2019 mit "einem für unsere Juristen und die von uns mandatierten Kanzleien arbeitsreichen Jahr". Werner ist seit Februar 2017 für Recht und Integrität im Vorstand von Volkswagen zuständig.

    Illegale Software in VW-Fahrzeugen

    VW hatte im September 2015 nach Ermittlungen von US-Behörden eingeräumt, weltweit in rund elf Millionen Dieselfahrzeugen eine illegale Software eingesetzt zu haben. Diese drückte den Schadstoffausstoß bei Emissionstests, damit dieser niedriger erschien.

    Dieselfahrer fordern Schadenersatz

    In Deutschland wollen inzwischen hunderttausende vom Abgasskandal betroffene Dieselbesitzer Schadenersatz fordern und sich deshalb einer Musterfeststellungsklage gegen den Konzern anschließen. Mit der Klage wollen der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) und der ADAC geklärt wissen, ob Kunden mit betroffenen Fahrzeugen der Marken VW, Audi, Skoda und Seat Schadenersatzansprüche haben.

    "Für Kunden-Klagen gibt es aus unserer Sicht keine Rechtsgrundlage", sagte jetzt Werner im "Handelsblatt". "Nach unserer Auffassung haben die Kunden weder Verluste noch Schäden erlitten. Die Fahrzeuge sind sicher und fahrbereit."