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Dieselskandal: Ex-VW-Chef Winterkorn muss vor Gericht | BR24

© BR / dpa-Bildfunk, Bernd von Jutrczenka

Muss sich wegen Betrugs vor Gericht verantworten: Der ehemalige VW-Chef Martin Winterkorn

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    Dieselskandal: Ex-VW-Chef Winterkorn muss vor Gericht

    Der frühere Volkswagen-Chef Martin Winterkorn muss sich wegen des Dieselskandals vor Gericht verantworten. Das Landgericht Braunschweig ließ die Anklage gegen ihn und vier weitere frühere und aktuelle Volkswagen-Mitarbeiter zu.

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    Tatverdacht: "Gewerbs- und bandenmäßiger Betrug"

    Gegen Winterkorn bestehe ein hinreichender Tatverdacht "wegen gewerbs- und bandenmäßigen Betrugs", teilte das Gericht am Mittwoch mit. Es gebe eine "überwiegende Verurteilungswahrscheinlichkeit".

    Vier weitere Angeklagte

    Gegen vier weitere Angeklagte sieht das Gericht ebenfalls einen hinreichenden Tatverdacht wegen gewerbs- und bandenmäßigen Betrugs, und zwar in Tateinheit mit Steuerhinterziehung in einem besonders schweren Fall und in Tateinheit mit strafbarer Werbung. Zum Teil wird den Angeklagten lediglich Beihilfe zu diesen Delikten zur Last gelegt.

    Mehrere hundert Millionen Euro Vermögensschaden

    Bei den Betrugsvorwürfen geht es laut Gericht darum, "dass Käufer bestimmter Fahrzeuge aus dem Volkswagen-Konzern über deren Beschaffenheit, insbesondere die Verwendung einer sogenannten Abschalteinrichtung in der Motorsteuerungssoftware, getäuscht worden seien". Es stehe ein Vermögensschaden der Käufer in Höhe von insgesamt mehreren hundert Millionen Euro im Raum.

    Verhandlungsbeginn noch offen

    Wann die Gerichtsverhandlung beginnt, blieb zunächst offen. Die Kammer will den Angaben zufolge zunächst mit den Verfahrensbeteiligten den Ablauf diskutieren. Anschließend sollen die Verhandlungstermine festgelegt werden.