Zurück zur Startseite
Wirtschaft
Zurück zur Startseite
Wirtschaft

Dieselkrise: Deutsche Umwelthilfe kritisiert Bundesregierung | BR24

© picture-alliance/dpa

Jürgen Resch, Bundesgeschäftsführer Deutsche Umwelthilfe

Per Mail sharen
  • Artikel mit Audio-Inhalten

Dieselkrise: Deutsche Umwelthilfe kritisiert Bundesregierung

Die Bundesregierung hat nach Einschätzung von Jürgen Resch von der Deutschen Umwelthilfe DUH in der Dieselkrise nichts durchgesetzt, was die Situation verbessern würde. Im Interview mit der radioWelt am Mittag fordert er deshalb jetzt Entscheidungen.

Per Mail sharen
"36 Monate ist es her, dass wir festgestellt haben, dass die Automobilindustrie uns betrügt."

Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) hatte zuvor ein neues Konzept angekündigt, um die Abgase von älteren Dieselautos sauberer zu machen. In einer Videobotschaft sagte der Minister, dass man die Automobilhersteller benötige, sich "technische Gedanken" zu machen, um die bestehenden Fahrzeuge sauberer zu bekommen.

"Rumgeeiere" der Bundesregierung

Der Bundesgeschäftsführer der Deutsche Umwelthilfe Jürgen Resch bezeichnete das wörtlich als "Rumgeeiere" und nennt den Verkehrsminister den "Vertreter der Autoindustrie im Bundeskabinett", der nach wie vor Lobbyarbeit betreibe und die Autohersteller nicht zur nötigen Verantwortung zwinge.

"Technische Nachbesserungen machbar"

Die Deutsche Umwelthilfe habe sich seit Aufkommen des Dieselskandals vor drei Jahren für Nachbesserungen bei den Autos eingesetzt und die Machbarkeit bewiesen, so Resch.

"Die technische Nachrüstung wurde eine Jahr lang, im ersten Jahr, als komplett unmöglich abgelehnt. Wir haben dann durch Musternachrüstungen gezeigt: es geht."