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Zuckerhaltige Getränke: So lässt sich der Konsum eindämmen | BR24

© BR/Nikolaus Nützel

Die Nahrungsmittelindustrie steht wegen ungesunder Lebensmittel immer stärker in der Kritik. Doch was lässt sich gegen falsche Ernährung unternehmen? Wissenschaftler haben nun untersucht, wie sich der Konsum gesüßter Getränke verringern lässt.

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Zuckerhaltige Getränke: So lässt sich der Konsum eindämmen

Die Nahrungsmittelindustrie steht wegen ungesunder Lebensmittel immer stärker in der Kritik. Doch was lässt sich gegen falsche Ernährung unternehmen? Wissenschaftler haben nun untersucht, wie sich der Konsum gesüßter Getränke verringern lässt.

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Wer literweise zuckerhaltige Getränke trinkt, erhöht sein Risiko übergewichtig zu werden und etwa an Diabetes zu erkranken – diese Tatsache ist schon länger wissenschaftlich abgesichert. Forscher der TU München und der Ludwig-Maximilians-Universität haben jetzt auch herausgearbeitet, welche Maßnahmen am besten wirken, um den Konsum zuckerhaltiger Getränke zurückzudrängen.

Höhere Preise für zuckerhaltige Getränke

So sollten in Schulen weniger Softdrinks angeboten werden, schreiben die Forscher. Zuckerhaltige Getränke sollten durch Preisaufschläge verteuert werden. Und eine Lebensmittelampel sollte vor zu viel Zucker warnen. Auch die Deutsche Diabetes Gesellschaft fordert für alle Lebensmittel die Kennzeichnung mit einer solchen Ampel oder auch mit einem sogenannten „Nutri-Score“.

Julia Klöckner gegen Lebensmittelampel

Allerdings gibt es dagegen viel Widerstand. Bundesernährungsministerin Julia Klöckner von der CDU etwa hält nichts von einer Ampel-Kennzeichnung. Und der Tiefkühl-Spezialist Iglo musste die Kennzeichnung seiner Produkte mit einem Nutri-Score zunächst stoppen. Der in München ansässige „Schutzverband gegen Unwesen in der Wirtschaft“ hat im April eine einstweilige Verfügung dagegen erwirkt – wegen eines Verstoßes gegen die deutschen Wettbewerbsregeln. Ein abschließendes Gerichtsurteil dazu gibt es allerdings noch nicht.