| BR24

 
 
© BR

Schild Diakonie Neuendettelsau

Die beiden Diakonieunternehmen haben nun ihren Zusammenschluss bekannt gegeben. Der Hauptgrund für diesen Schritt ist, zukünftig stabiler im umkämpften Krankenhausgeschäft zu sein, so der Schwäbisch Haller Vorstand Michael Kilb. Das Angebot soll außerdem vielfältiger werden.

Keine Kündigungen

Dr. Mathias Hartmann, Vorstand der Diakonie von Neuendettelsau kündigte an, dass es durch den neuen Bund weder Kündigungen noch Zwangsversetzungen geben werde. Hartmann wird auch der Vorstandsvorsitzende von Diakoneo werden.

Künftig mehr als 10.000 Mitarbeiter

Beiden Diakonieunternehmen würde es wirtschaftlich gut gehen, so Finanzvorstand Dietmar Motzer von der Diakonie Neuendettelsau. Zusammen kämen sie auf einen Gesamtumsatz von 600 Millionen Euro. Neuendettelsau hat 7.800 Diakoniemitarbeiter, in Schwäbisch Hall sind es 2.300. So werden unter dem Namen Diakoneo bald mehr als 10.000 Mitarbeiter in über 200 Einrichtungen soziale Leistungen anbieten. Unter dem neuen Dach Diakoneo befinden sich Krankenhäuser in Schwäbisch Hall, Ansbach, Neuendettelsau, Nürnberg, Schwabach und Schwäbisch Hall mit insgesamt 1.250 Betten.