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Deutschland verliert für Familienunternehmen an Attraktivität | BR24

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© BR/Gabriel Wirth

Deutschland hat einer Studie zufolge bei Familienunternehmen deutlich an Wettbewerbsfähigkeit eingebüßt. In einer Studie des Zentrums für Europäischen Wirtschaftsforschung ist Deutschland um vier Plätze abgerutscht und steht nun auf Rang 16.

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Deutschland verliert für Familienunternehmen an Attraktivität

Deutschland hat einer Studie zufolge bei Familienunternehmen deutlich an Wettbewerbsfähigkeit eingebüßt. In einer Studie des Zentrums für Europäischen Wirtschaftsforschung ist Deutschland um vier Plätze abgerutscht und steht nun auf Rang 16.

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Nur bei den Finanzierungsbedingungen und der Stabilität des Staates kann Deutschland bei den Familienunternehmen noch so richtig punkten. Ansonsten gibt es viel Kritik: Die Arbeitskosten und Strompreise seien im Vergleich zu anderen Ländern zu hoch, die Ausgaben für Bildung zu niedrig, kritisieren die Familienunternehmen.

Familienunternehmen kritisieren Steuerpolitik

Auch die Qualität der Verkehrsinfrastruktur wird bemängelt und vor allem die Steuerpolitik. Der Vorstand der Stiftung, Professor Rainer Kirchdörfer, bringt die Kritik auf den Punkt:

"Deutschland ist zu einem Höchststeuerland geworden, andere Staaten haben aufgeholt. USA haben eine weitreichende Steuerreform beschlossen, andere Staaten wie die Schweiz und Großbritannien planen dies." Prof. Rainer Kirchdörfer, Stiftung Familienunternehmen

Schweiz bei Familienunternehmen besonders beliebt

Kirchdörfer fordert eine Senkung des Gewinnsteuersatzes auf maximal 25 Prozent. Auf Platz eins dieses Wettbewerbs-Rankings steht übrigens die Schweiz, gefolgt von Großbritannien, und das trotz des bevorstehenden Brexits. Die Folgen seien unabsehbar und hoch spekulativ, heißt es. Gelobt wird an Großbritannien die Produktivität, die gute Ausbildung der Beschäftigten, die Regulierung und die Finanzierungsmöglichkeiten. Allerdings könnte sich ein harter Brexit schon negativ auf den Standort auswirken, wie es in der Studie weiter heißt.