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Solarfeld
© dpa-Bildfunk/Mark Robertz

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Dirk Vilsmeier
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Solarfeld

Ohne weitere Förderung im Rahmen des Erneuerbare Energien Gesetzes wird es nicht gehen. Da ist sich die energiepolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion der Grünen, Julia Verlinden, ziemlich sicher. Unter anderem müsse weiterhin gesetzlich geregelt sein, dass Ökostrom in den Stromnetzen Vorrang hat. Gut wäre es auch, so Verlinden, wenn der Preis für Strom Umweltkriterien berücksichtigen würde.

"Wie können wir beispielsweise dafür sorgen, dass die Schäden die fossile Energieträger verursachen, dass die besser eingepreist werden. Damit es eine gerechtere Darstellung auch der wahren Kosten gibt. Das heißt, wie brauchen einen CO2-Preis, der genau das auch abbildet, was Kohle und Erdgaskraftwerke verursacht." Julia Verlinden, energiepolitische Fraktionssprecherin Bündnis 90/ Die Grünen

Offshore-Windkraft soll wichtiger werden

Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft schlägt für die Zukunft der Erneuerbaren ein 3-Säulenmodell vor. Verbraucher sollen, erstens, immer häufiger ihren Strom selbst erzeugen, zum Beispiel mit Solarzellen auf dem Dach. Größere Projekte werden, zweitens, an Anbieter, die am wenigsten Förderung brauchen vergeben, so BDEW-Hauptgeschäftsführer Stefan Kapferer. Und immer mehr Anlagen sollen sich selber finanzieren:

"Das wird ziemlich sicher bei Offshore-Windparks der Fall sein. Das wird bei Anlagen der Fall sein, die verknüpft sind mit Industrieunternemen, die zum Beispiel aus Imagegründen sagen, wie wollen diesen Strom dauerhaft haben und wir sind bereit einen festen Vergütungspreis zu bezahlen." Stefan Kapferer, Bundesverband Energie- und Wasserwirtschaft