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Deutsche wenig an Pauschalreisen ins Ausland interessiert | BR24

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Pauschalurlaub in Spanien oder Griechenland ist derzeit wenig gefragt. Grund sind Corona-Meldungen, Reisewarnungen und Risikogebiete.

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    Deutsche wenig an Pauschalreisen ins Ausland interessiert

    Das Auswärtige Amt hat heute die Reisewarnung für über 160 Länder bis Mitte September verlängert. Kein Wunder, dass die Deutschen derzeit kaum Interesse an Pauschalreisen ins Ausland haben.

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    Von
    • Ralf Schmidberger

    Die Coronadiskussion, die vielen Reisewarnungen – die Deutschen haben immer weniger Lust auf Urlaub. Die Buchungen und Anfragen bei Reisebüros und bei Onlineanbietern sind in der vergangenen Woche nochmals prozentual zweistellig zurückgegangen. Das zeigt eine Erhebung der Kölner Datenagentur Trevotrend.

    Verlierer: Spanien, Türkei, Griechenland

    Ganz klarer Verlierer ist Spanien mit einem Drittel weniger Anfragen, nachdem das Auswärtige Amt nun mit Ausnahme der Kanarischen Inseln vor Reisen dorthin warnt. Doch auch an der Türkei haben die Deutschen geringes Interesse. Die Anfragen sind um fast 20 Prozent eingebrochen – und das, obwohl für mehrere Gebiete dort die Reisewarnung aufgehoben wurde. Selbst Griechenland kommt als Ziel weniger infrage. Dabei gibt es für Urlaub dort keine Einschränkung.

    Gewinner: Alpen, Bayerischer Wald

    Die Bundesbürger bleiben lieber im eigenen Land. Dieser Trend hält weiter an. Dabei stehen die Tourismusgebiete Alpen und Bayerischer Wald weit oben auf der Wunschliste. Daneben können sich auch die Nachbarländer Österreich und Polen noch einigermaßen halten. Auffällig ist: wegen Corona planen die Deutschen wenig im Voraus. Die Buchungsanfragen gehen hauptsächlich bis Ende September, einige bis zu den Herbstferien. Für die Monate danach gibt es nun etwas größeres Interesse an Ägypten, das allerdings bis jetzt noch immer mit einer Reisewarnung belegt ist.