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Deutsche Topkonzerne verlieren Anschluss an die Weltspitze | BR24

© BR/Monika Stiehl

Die größten deutschen Konzerne haben im internationalen Vergleich deutlich an Boden verloren. Grund ist derzeit vor allem die aggressive US-Handelspolitik, so das Ergebnis einer aktuellen Studie.

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Deutsche Topkonzerne verlieren Anschluss an die Weltspitze

Die größten deutschen Konzerne haben im internationalen Vergleich deutlich an Boden verloren. Grund ist derzeit vor allem die aggressive US-Handelspolitik, so das Ergebnis einer aktuellen Studie.

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Deutschlands Topkonzerne haben im vergangenen Jahr beim Wachstum den Anschluss an die Weltspitze verloren. Das zeigt die Analyse des Beratungsunternehmen EY. Demnach haben es zwar insgesamt 44 deutsche Unternehmen ins Ranking der 1.000 umsatzstärksten börsennotierten Konzerne der Welt geschafft, aber sie waren im vergangen Jahr in der Summe Schlusslichter beim Wachstum und beim Gewinn.

Internationale Handelskonflikte belasten deutsche Unternehmen

Der Umsatz stieg demnach im Schnitt nur um 1,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr, der operative Gewinn sank sogar um zehn Prozent. Zum Vergleich: die Top-Konzerne aus den USA und Asien steigerten ihren Umsatz durchschnittlich um mehr als zehn Prozent. Die deutschen Unternehmen hätten im vergangenen Jahr zahlreiche Rückschläge hinnehmen müssen, vor allem auch weil sie sehr international ausgerichtet und damit überdurchschnittlich von den globalen Handelskonflikten belastet worden sind, begründen das die Studienmacher.

Technologiekonzerne an der Spitze

Allerdings lässt sich die Schwäche der deutschen Konzerne damit allein wohl nicht erklären. Das wird deutlich, wenn man die Spitzenreiter des Gewinnrankings betrachtet. Ganz oben stehen da Technologiekonzerne wie Apple, Samsung oder Microsoft. In dieser Branche gibt es kaum führende deutsche Unternehmen.