BR24 Logo
BR24 Logo
Startseite
© Felix Lincke/BR
Bildrechte: BR

Trotz der zweiten Corona-Welle sind die Exporte im November schon den siebten Monat in Folge weiter gestiegen. Zum Vormonat ergab sich ein unerwartet kräftiges Plus um 2,2 Prozent. Ökonomen hatten mit einem wesentlich geringeren Anstieg gerechnet.

Per Mail sharen
  • Artikel mit Audio-Inhalten

Deutsche Industrie arbeitet sich weiter aus dem Corona-Tief

Trotz der zweiten Corona-Welle sind die Exporte im November schon den siebten Monat in Folge weiter gestiegen. Zum Vormonat ergab sich ein unerwartet kräftiges Plus um 2,2 Prozent. Ökonomen hatten mit einem wesentlich geringeren Anstieg gerechnet.

Per Mail sharen
Von
  • Felix Lincke

Zum Vorjahresniveau vor der Corona-Krise fehlt dem Export noch einiges, aber in der Industrie ging der Aufschwung auch im November weiter - und zwar unerwartet deutlich, wie das Statistische Bundesamt meldet. Weder der leichte Lockdown, der im November begann, noch die Corona-Maßnahmen in einigen Partnerländern haben die Exportunternehmen bremsen können. Die Ausfuhren nach China lagen sogar deutlich über denen des Vorjahres.

Auch Energie- und Bauwirtschaft mit Hoffnungszeichen

Auch bei den Energieversorgern und in der Bauwirtschaft ging die Produktion weiter nach oben. Für Ökonomen besteht deshalb die Hoffnung, dass die deutsche Wirtschaft insgesamt als einzige im Euroraum im vierten Quartal nicht geschrumpft ist. Seit ihrem Tiefpunkt im Mai ist die Industrie auf Erholungskurs, und auf dem Bau hat es die Corona-Krise sowieso nicht gegeben.

Hotel-und Freizeitsektor leiden weiter

Unter der Eindämmung der Pandemie leiden vor allem Dienstleistungen und Teile des Handels. Das Hotel- und Gaststättengewerbe und der Freizeitsektor sind zum großen Teil ausgeschaltet, ihr Anteil an der gesamten Wirtschaftsleistung ist aber nicht so groß wie der des verarbeitenden Gewerbes mit den Exporten.