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Deutsche Bahn: Warnung vor "Phishing -Mails" | BR24

© BR/Walter Kittel

Aufgrund einer starken Zunahme betrügerischer Aktivitäten mit sogenannten Phishing-E-Mails schränkt die Deutsche Bahn die Zahlungsmöglichkeiten für online und mobil gekaufte Sparpreistickets vorübergehend ein.

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Deutsche Bahn: Warnung vor "Phishing -Mails"

Aufgrund einer starken Zunahme betrügerischer Aktivitäten mit sogenannten Phishing-E-Mails schränkt die Deutsche Bahn die Zahlungsmöglichkeiten für online und mobil gekaufte Sparpreistickets vorübergehend ein.

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Nach DB Angaben können solche Tickets derzeit nur noch per Sofortüberweisung und Kreditkarte unter Abfrage des 3D-Secure Passwortes bezahlt werden. Eine Zahlung per Lastschrift ist nicht mehr möglich. Insgesamt seien weniger als 5 Prozent aller Fahrkarten von der Maßnahme betroffen.

Täter hatten Zugang zu E-Mail- Accounts

Die Deutsche Bahn warnt vor sogenannten Phishing Mails: aktuell seien verstärkt betrügerische Aktivitäten darauf zurückzuführen. In solchen Mails würden Kunden der Deutschen Bahn unter Androhung von Kosten und Kontosperrung etwa zum Besuch einer in der E-Mail genannten Webseite aufgefordert. Diese gebe vor, eine Kontoüberprüfung vorzunehmen. Doch die Deutsche Bahn hat mit dieser Aktion gar nichts zu tun. Und die dahinter stehenden Betrüger wollen nur an vertrauliche Daten wie Passwörter kommen. Auf diese Art wurden in letzter Zeit etwa E-Mail-Accounts von Bahnkunden gehackt. Was zu unberechtigten Abbuchungen für Sparpreis- Fahrkarten führte.

Betrugsfälle zurückgegangen

Der erste, große Fall wurde bereits Ende Oktober in einem Online-Forum der Deutschen Bahn bekannt. Damals beschwerte sich eine Kundin darüber, dass auf Kosten ihrer Mutter Buchungen über Sparpreis Europa-Tickets im Wert von über 10.000 Euro getätigt worden seien. Der Fall wurde damals bei der Bundespolizei in Berlin angezeigt, wie ein Sprecher der dortigen Dienststelle gegenüber dem BR bestätigt. Durch Gegenmaßnahmen seien Betrugsfälle bereits massiv eingedämmt worden, teilt die Bahn nun mit. Den betroffenen Kunden seien die entstandenen Schäden ersetzt worden.