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Der Weg zur eigenen Stromtankstelle | BR24

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Der Weg zur eigenen Stromtankstelle

E-Autos sind in punkto Luftreinhaltung klar im Vorteil. Öffentliche E-Tankstellen gibt es bereits. Doch wer sich für zuhause eine eigene Ladestation anschaffen will, sollte unbedingt einiges wissen. Von Dirk Vilsmeier

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Private Ladestationen, auch Wallbox genannt, bringen sehr hohe Leistungen. Aber nicht überall ist das öffentliche Stromnetz für die großen Belastungen ausgelegt. Und auch in den Heimnetzen können schwache Leitungen überhitzen.

Genehmigungen einholen

Juliane Gött, die bei den Stadtwerken München die Ladeinfrastruktur für Elektroautos aufbaut, rät Interessenten daher, sich mit einem Elektroinstallateur auszutauschen. Müssen neue Leitungen gelegt werden, kann dieser die Details mit dem Energieversorger klären. Werden Leitungen dabei über öffentliche Bereiche geführt, muss zudem die Gemeinde zustimmen. Und auch bei Tiefgaragen in Mehrfamilienhäusern ist Aufmerksamkeit geboten. Denn für die Installation einer Wallbox braucht es die Erlaubnis der Eigentümergemeinschaft.

Schnell und effizient

Warum also die Mühe? Die kurzen Ladezeiten an der Wallbox sind nicht ihr einziger Vorteil. Strom wird viel effizienter genutzt, als beim Laden durch die Steckdose. Das spart Energie. Zudem ist die Wallbox besonders sicher. Treten Probleme auf, wird das Laden automatisch unterbrochen.

Weniger ist mehr

Doch was für eine Leistung sollte die Ladestation erbringen? Überdimensionieren lohntsich nicht. Die meisten Fahrzeuge könnten nicht mehr als 11 kW annehmen, so Juliane Gött, und bei der Installation sehr starker Stationen gebe es hin und wieder Probleme. Experten zufolgen reichen in der Regel 3,7 kW vollkommen aus.