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Wirtschaft

Das Jahr 2019: Was ändert sich in der Energiepolitik? | BR24

© pictura alliance

Strommasten, Ausbau der Netze

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    Das Jahr 2019: Was ändert sich in der Energiepolitik?

    Der Kohleausstieg hat in diesem Jahr die Debatte um die Energiepolitik bestimmt - und wird es sicherlich auch noch im kommenden Jahr tun. Allerdings gibt es noch zahlreiche weitere Aspekte der Energiewende.

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    Es brauche weitere Investitionen in die Photovoltaik und in die Windenergie. Dort werde der Ausbau weitergehen, so der für Energiethemen zuständige Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium, Thomas Bareiß.

    Ausbau erneuerbarer Energien synchronisieren

    Verzichten könne man auch nicht auf Biogasanlagen. Das sei unter anderem für die Landwirtschaft wichtig, so Bareiß: "Wir brauchen aber auch mehr Blick auf das Gesamtsystem. Das heißt, dass wir den Netzausbau realisieren, den Ausbau von erneuerbaren Energien synchronisieren und in Einklang bringen müssen mit dem Netzausbau."

    Bareiß: "Wir brauchen auch Speichertechnologien"

    Aus Bareiß Sicht macht es keinen Sinn, "dass wir Windräder bauen beispielsweise und den Strom nicht nutzen können".

    Es muss im Einklang sein. Und wir brauchen auch Speichertechnologien, da benötigen wir viel Forschungsarbeit, viele Investitionen. Und das wird ein weiterer Schwerpunkt sein, den wir anpacken werden." Thomas Bareiß

    Ähnliche Ziele hatte vor knapp zwei Wochen auch der neue bayerische Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) verkündet. Er betonte allerdings auch, dass Energie sparen im Mittelpunkt künftiger Bemühungen stehen müsse.