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Das ändert sich 2019 bei Steuer und Sozialabgaben | BR24

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Ab Januar ändern sich die Beiträge für Krankenkassen, Arbeitslosen- und Pflegeversicherung. Außerdem greifen Steuersenkungen. Wir haben an einem Beispiel ausgerechnet, was das am Ende im Monat bringt.

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Das ändert sich 2019 bei Steuer und Sozialabgaben

Der Zusatzbeitrag zur Krankenversicherung wird ab Januar wieder zur Hälfte vom Arbeitgeber übernommen. Außerdem steigt der Grundfreibetrag bei der Einkommenssteuer. Was bedeutet das für einen Durchschnittsverdiener?

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Betroffen sind alle sozialversicherungspflichtig Beschäftigten: Ab 2019 ändern sich die Beiträge für Krankenkassen, Arbeitslosenversicherung und Pflegeversicherung. Außerdem sinkt die Steuer. Was heißt das unter dem Strich?

Änderungen bei den Krankenkassen-Zusatzbeiträgen

Hier stehen die Zeichen auf Entlastung: Ab Januar 2019 müssen Arbeitnehmer die Zusatzbeiträge, die fast alle gesetzlichen Krankenkassen neben ihren Beiträgen erheben, nicht mehr alleine zahlen. Der Arbeitgeber muss nun wieder die Hälfte übernehmen, so wie beim eigentlichen Krankenkassenbeitrag auch.

2018 betrug dieser Zusatzbeitrag im Schnitt ein Prozent des Bruttoeinkommens. Dieser durchschnittliche Zusatzbeitrag ermäßigt sich 2019 auf 0,9 Prozent. Also bleiben 0,45 Prozent für den Arbeitnehmer und 0,45 Prozent für den Arbeitgeber.

Änderungen bei den Beiträgen zur Arbeitslosen- und Pflegeversicherung

Hier springt für die Arbeitnehmer netto nichts heraus: Einerseits werden für die Arbeitslosenversicherung zwar 0,25 Prozent weniger fällig, andererseits wird aber der Pflegeversicherungsbeitrag ab Januar um 0,25 Prozent höher – ein Nullsummen-Spiel.

Insgesamt bringen die Änderung der Sozialversicherungsbeiträge einem kinderlosen Single, der brutto 3.000 Euro im Monat verdient, und der bisher den Zusatzbeitrag bei der AOK Bayern alleine zahlte, monatlich 16,50 Euro mehr auf die Hand.

Änderungen bei der Steuer

Dazu kommen noch steuerliche Erleichterungen: Der Grundfreibetrag, den jede Person vollkommen steuerfrei verdienen kann, steigt um 168 Euro auf 9.168 Euro im Jahr an. Außerdem wurde auch der Steuertarif leicht angepasst.

Bezogen auf den kinderlosen Single mit 3.000 Euro brutto im Monat, der bei der AOK Bayern krankenversichert ist, bedeutet das, dass er alles in allem jeden Monat netto um die 24 Euro mehr in der Tasche haben dürfte.