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Die Deutschen planen ihre Einkäufe genauer. Spontankäufe sind seltener geworden. Das zeigt eine Studie des Marktforschungsinstituts Nielsen.

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    Corona verändert Einkaufsverhalten der Deutschen

    Wir sind erneut im Lockdown. Doch diesmal dürfen die Läden weiter offen haben. Allerdings hat sich das Einkaufsverhalten der Deutschen in der Corona-Krise verändert. Leidtragende könnten dabei Discounter und Drogeriemärkte sein.

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    Von
    • Ralf Schmidberger

    Einfach mal bummeln und durch die Geschäfte schlendern – das machen derzeit nur noch wenige Bundesbürger. Die meisten haben weniger Spaß am Einkaufen, angesichts der Corona-Gefahr und der Pflicht, einen Mundschutz zu tragen. Eine Studie des Marktforschungsinstituts Nielsen zeigt, dass die Deutschen seltener in die Läden gehen. Dafür planen sie den Einkauf genauer, um für längere Zeit alles zu haben, was man fürs tägliche Leben braucht. Spontankäufe sind selten geworden.

    Supermärkte profitieren vom neuen Kaufverhalten

    Außerdem gehen die Verbraucher häufig nur noch in einen Laden. Davon profitieren die Supermärkte. Discounter könnten darunter leiden, weil sie eben nicht alles anbieten. Im Nachteil sind der Studie zufolge auch Drogeriemärkte. Denn Toilettenartikel und Pflegeprodukte bekommt man eben auch im Supermarkt. Verändert hat sich auch der Einkaufs-Zeitpunkt: waren zuvor der Freitag und Samstag die großen Einkaufstage, versuchen die Deutschen nun häufiger unter der Woche ihre Besorgungen zu machen, um den Andrang in den Geschäften am Wochenende zu meiden. Und noch ein Trend zeigt die Studie: in der Familie wird nun vermehrt der Mann zum Einkaufen geschickt.