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Corona trifft Wohnungsunternehmen nicht so hart wie gedacht | BR24

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Wohnungsunternehmen durch Corona nicht so hart getroffen

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Corona trifft Wohnungsunternehmen nicht so hart wie gedacht

Die meisten Mieter zahlen noch: Die Corona-Krise hat kommunale Vermieter und Wohnungsgenossenschaften weniger hart getroffen als befürchtet.

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Corona hat auf die Wohnungsbranche wohl doch nicht so einen großen Einfluss wie befürchtet. Demnach gibt es bislang nur sehr wenige Fälle, in denen Hausbewohner die Miete schuldig blieben oder Stundung beantragt haben. "Bisher ist die bayerische Wohnungswirtschaft mit einem blauen Auge davongekommen", erklärte Hans Mayer, der Direktor des Verbands der Wohnungswirtschaft in Bayern (VdW).

Stundungsanträge bei 1.084 Mietverträgen

Der Verband hat 218 seiner Mitgliedsunternehmen befragt, die insgesamt 337.643 Wohnungen verwalten. Es hat lediglich bei 1.084 Mietverträgen Stundungsanträge gegeben, weitere 2.245 Mieter haben ihre Mietzahlungen ohne Erklärung eingestellt oder unterbrochen - insgesamt ein Anteil von weniger als einem Prozent. Ursprünglich hatten die Wohnungsunternehmen Schlimmeres befürchtet.

Verzögerungen bei Neubauten

Fast die Hälfte der Unternehmen berichtet über coronabedingte Verzögerungen bei Neubauten und Modernisierungen, allerdings werden diese laut Verband bisher als moderat eingeschätzt. "Alles in allem läuft die Arbeit auf Bayerns Baustellen in Anbetracht der derzeitigen Situation überraschend gut, sagte Verbandsdirektor Maier dazu. Bei der Instandhaltung der Wohnungen herrscht allerdings weitgehender Stillstand, "handwerkliche Maßnahmen in bewohnten Einheiten werden nur noch im Notfall durchgeführt", hieß es in der Mitteilung des VdW.

In dem Verband sind fast 500 Wohnungsunternehmen Mitglied, überwiegend städtische Gesellschaften und Genossenschaften, die auch viele Sozialwohnungen vermieten.

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