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Die Corona-Krise wirkt sich negativ auf die Gehälter in Deutschland aus.

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    Corona-Pandemie lässt die Löhne sinken

    Die Corona-Pandemie hat negative Auswirkungen auf die Einkommen der Menschen in Deutschland. Erstmals seit Beginn der Erhebungen 2007 sind im vergangenen Jahr die Nominallöhne zurückgegangen, berichtete das Statistische Bundesamt.

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    • BR24 Redaktion

    Die Corona-Krise wirkt sich negativ auf die Gehälter in Deutschland aus. Zum ersten Mal seit Beginn der Erhebungen sind 2020 die Nominallöhne zurückgegangen. Das teilte das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mit.

    Real rund ein Prozent weniger Gehalt als 2019

    Einschließlich von Sonderzahlungen lagen die Bruttolöhne durchschnittlich 0,6 Prozent niedriger als ein Jahr zuvor, hieß es auf der Grundlage vorläufiger Zahlen. Da gleichzeitig die Verbraucherpreise um 0,5 Prozent gestiegen sind, blieben den Beschäftigten real rund 1,0 Prozent weniger Gehalt als noch 2019.

    Nicht berücksichtigt in der Statistik ist allerdings das Kurzarbeitergeld, das in der Corona-Pandemie für Millionen Erwerbstätige die Einkommensverluste zumindest abgefedert hat.

    Ausschläge nach unten stärker als in Finanz- und Wirtschaftskrise

    Die Ausschläge nach unten sind 2020 wesentlich heftiger als in der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise 2009. Damals waren die nominalen Verdienste noch minimal um 0,2 Prozent gestiegen und die realen Verdienste um 0,1 Prozent gesunken.

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