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Corona lässt Wirtschaft in Mittelfranken abstürzen | BR24

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    Corona lässt Wirtschaft in Mittelfranken abstürzen

    Die Stimmung bei mittelfränkischen Unternehmen ist im Keller. Das ergibt der Konjunkturklimaindex der Industrie- und Handelskammer Nürnberg für Mittelfranken (IHK). Kurzfristige Hilfsprogramme und Kaufanreize helfen nicht weiter.

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    Die Stimmung der mittelfränkischen Wirtschaft ist aufgrund der Corona-Krise auf einem historischen Tiefstand. Das ergibt der Konjunkturklimaindex der Industrie- und Handelskammer Nürnberg für Mittelfranken (IHK). Zu Jahresbeginn sei die Marke nach jahrelangem Aufschwung noch bei 117 Punkten gelegen, im Frühjahr 2020 sei der Index jedoch auf 70 Punkte abgestürzt.

    Betriebsschließungen drohen

    Viele Unternehmen würden ihre Situation als existenzbedrohend beschreiben, so das Ergebnis der IHK-Umfrage in Mittelfranken. Besonders im Einzelhandel, im Gastgewerbe und bei Dienstleistungen drohen aufgrund der Corona-bedingten Einschränkungen Betriebsschließungen.

    Kurzfristige Angebote helfen nicht

    Kurzfristige Hilfsprogramme und Konsumanreize alleine würden nicht reichen. Die mittelfränkischen Betriebe fordern deshalb steuerliche Erleichterungen und staatliche Infrastrukturinvestitionen, die einen Neustart wirksam unterstützen würden. "Die Unternehmen sind der Meinung, dass nur auf diese Weise ein nachhaltiges Wachstum möglich ist und dass sich nur so die Arbeitsplätze sichern lassen", erklärt IHK-Chef-Volkswirt Dr. Udo Raab.

    Fast alle Wirtschaftssektoren klagen

    Auch in fast allen anderen Wirtschaftssektoren seien die Umsätze massiv rückläufig, weil die internationalen Wertschöpfungsketten nicht mehr funktionieren würden, so die Ergebnisse der IHK-Konjukturumfrage im Frühjahr 2020.