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Corona-Krise verursacht schlechtestes Autojahr seit 30 Jahren | BR24

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Wegen Corona: Schlechtestes Autojahr seit 1990

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Corona-Krise verursacht schlechtestes Autojahr seit 30 Jahren

2020 hat dem Elektro-Antrieb zum Durchbruch verholfen: unterm Strich ist es aber das schlechteste Autojahr seit 30 Jahren. So ist der PKW-Markt in Deutschland wegen der Corona-Krise um 20 Prozent auf 2,9 Millionen Neuzulassungen eingebrochen.

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Von
  • Felix Lincke

Der Absatz von Elektroautos und geförderten Plug-in-Hybriden hat sich verdreifacht. Doch insgesamt hat Corona die Autobranche fest im Griff. Bis zum Jahresende werden in Deutschland nach Schätzungen des VDIK rund 700.000 Pkw weniger verkauft als im Vorjahr.

Nach leichtem Sommerplus wieder Abschwung im Herbst

Es gab im zweiten Halbjahr zunächst eine leichte Erholung. Aber die jüngsten Zulassungszahlen vom November zeigen europaweit wieder nach unten mit einem Minus von drei Prozent in Deutschland. Die Autoexperten von EY machen dafür die Sorge vor einem Konjunktureinbruch verantwortlich: der Abwärtstrend vom Oktober habe sich mit dem zweiten Lockdown noch verstärkt. Vor allem gewerbliche Käufe gingen im November um 15 Prozent zurück.

Möglicherweise Vorzieheffekte wegen Mehrwertsteuer

Private Autokäufer zeigten dagegen mehr Interesse vor allem für elektrische Antriebe. Privatkunden nutzten staatliche E-Förderung, Mehrwertsteuersenkung und Rabatte und kauften fast ein Viertel mehr neue Autos. Es könnte sich um Vorzieheffekte handeln, da ab Januar wieder die alte Mehrwertsteuer gilt und die Rabatte auch nicht mehr so üppig ausfallen.

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