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Corona-Krise: Kuka schreibt Verluste | BR24

© Leonie Thim, BR

Der Roboterhersteller Kuka ist im ersten Quartal in die roten Zahlen gerutscht. Das Augsburger Unternehmen begründete das mit der Corona-Pandemie.

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Corona-Krise: Kuka schreibt Verluste

Das Augsburger Unternehmen Kuka ist im ersten Quartal in die roten Zahlen gerutscht und macht die Corona-Krise dafür verantwortlich. Doch der Roboterhersteller hatte auch schon vor der Pandemie Probleme. Eine Sparte macht besonders Sorgen.

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Von
  • Leonie Thim

Der Roboterhersteller Kuka hat im ersten Quartal 22 Millionen Euro Verlust gemacht. Im Vorjahreszeitraum hatte das Augsburger Unternehmen noch einen Gewinn von 15 Millionen Euro eingefahren. In diesem Jahr sank auch der Umsatz von Kuka in den ersten drei Monaten um etwa 15 Prozent auf 625 Millionen Euro. Außerdem kamen weniger Aufträge rein.

Corona-Pandemie überlagert erstes Quartal

Das Unternehmen begründete den Rückgang mit der Corona-Krise. Weltweit hätten zahlreiche Kunden ihre Produktion geschlossen, Investitionen und Projekte seien verschoben worden, weil die Auswirkungen der Pandemie nicht absehbar seien.

Das machte sich besonders im Projektgeschäft wie dem Anlagenbau bemerkbar. Baustellen und Krankenhäuser blieben geschlossen, deswegen konnten Kuka-Mitarbeiter keine Anlagen installieren oder warten. Im Produktgeschäft war es anders. Am Standort Augsburg konnten weiter relativ stabil Roboter gefertigt werden, hieß es.

Corona-Pandemie voraussichtlich auch weiter spürbar

Kuka geht davon aus, dass die Corona-Pandemie das Unternehmen im gesamten ersten Halbjahr begleiten wird. Einen verlässlichen Ausblick auf das gesamte Jahr wagte Vorstandschef Mohnen nicht.

Probleme schon vor Corona

Der Roboterhersteller hatte schon vor der Corona-Pandemie Probleme, so brachte die Partnerschaft mit dem Eigentümer Midea nicht den erhofften Erfolg auf dem chinesischen Markt. Ende vergangenen Jahres hatte das Unternehmen mitgeteilt, an den Standorten Obernburg und Augsburg Stellen abbauen zu wollen.

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