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Ingo Friedrich möchte, dass Betriebe und Geschäfte abhängig von der regionalen Inzidenz öffnen dürfen.

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    Corona: Europapolitiker Ingo Friedrich für regionale Lockerungen

    In einem offenen Brief an Ministerpräsident Markus Söder (CSU) spricht sich der Europapolitiker und frühere CSU-Vize Ingo Friedrich für Corona-Lockerungen aus. Betriebe und Geschäfte sollten abhängig von der regionalen Inzidenz öffnen dürfen.

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    Von
    • Franz Engeser

    Der Präsident des Europäischen Wirtschaftssenats und Vizepräsident des Europäischen Parlaments a.D., Ingo Friedrich, hat in einem offenen Brief an Markus Söder appelliert, das regionale Infektionsgeschehen als Kriterium für Lockerungen der Corona-Regeln heranzuziehen. Dies würde vor allem kleine und mittelständische Unternehmen unterstützen, so Friedrich.

    Nach Ansicht des Europapolitikers könnten etwa ab einer bestimmten Inzidenz Geschäfte öffnen – natürlich unter strengen Hygieneauflagen sowie unter Einbeziehung von Impf- und Testmöglichkeiten. "Das wäre das berühmte Licht am Ende des Tunnels", so Friedrich.

    Kein "Einkaufstourismus" und notfalls schnelle Verschärfung

    Der Wirtschaftspolitiker knüpft aber zwei Bedingungen an diese Regel: Käufer müssten zum Beweis ihres regionalen Wohnsitzes einerseits einen Personalausweis vorlegen. Dies soll offensichtlich einem ungehinderten "Einkaufstourismus" vorbeugen. Andererseits müssten bei erneutem Überschreiten der Grenzwerte die regionalen Behörden wieder einschränkende Maßnahmen verhängen können.

    Hoffnung auf persönliche Verantwortung der Menschen

    So würde zwar keine langfristige Planungssicherheit gewährleistet - dafür könnten die Menschen unmittelbar nachvollziehen, warum welche Vorschriften gelten. Das würde nach Friedrichs Meinung auch die persönliche Verantwortung und Selbstdisziplin stärken, weil jeder die Folgen seines Handelns im eigenen Umfeld spüren würde.

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