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Continental in Roding - Keine Kehrtwende bei Schließungsplänen | BR24

© BR/Renate Roßberger

Der Aufsichtsrat hat nun ein Alternativkonzept des Betriebsrats diskutiert - eine neue Entscheidung gab es aber nicht.

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    Continental in Roding - Keine Kehrtwende bei Schließungsplänen

    540 Mitarbeiter sind betroffen von der geplanten Schließung des Conti-Werks in Roding. Der Aufsichtsrat hat nun ein Alternativkonzept des Betriebsrats diskutiert - eine neue Entscheidung gab es aber nicht.

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    Der Betriebsrat des Continental-Konzerns hat dem Aufsichtsrat ein Alternativkonzept für die von der Schließung bedrohten Standorte Roding in der Oberpfalz und Babenhausen in Hessen vorgestellt. Eine Kehrtwende konnte aber nicht erreicht werden.

    Diskussion über Konzept im Aufsichtsrat

    Das Konzept, das der Betriebsrat von einer externen Beraterfirma erstellen ließ, sei im Aufsichtsrat kritisch diskutiert worden, sagte Olga Redda von der IG Metall Regensburg dem BR. Aber es habe in dem Gremium keine Entscheidung dazu gegeben und auch kein Signal, an den Schließungsplänen noch einmal etwas zu ändern. Man erwarte noch "eine adäquate Rückmeldung", so Redda.

    Vorschläge zu Kosteneinsparungen

    Für Roding habe man in dem Konzept unter anderem Kosteneinsparungen vorgeschlagen, außerdem die weitere Produktion von Hydraulikteilen, da es Benzin- und Dieselmotoren auch über 2024 hinaus geben werde. Zudem wurde vorgeschlagen, in Roding auch Teile für die E-Autos zu fertigen.

    Maßnahmen zur Schließung bereits ergriffen

    Ein Pressesprecher von Continental sagte dem BR, das Konzept bestätige "klar unseren Handlungsbedarf, kurz- und mittelfristig die Wettbewerbsfähigkeit deutlich zu erhöhen." Es biete "keinen Anlass, unsere Maßnahmen, die bereits ergriffen sind, noch einmal zu stoppen oder zu verlangsamen."

    Angebot für weitere Beschäftigung von Mitarbeitern

    In Roding will Conti bis 2024 sein Werk mit rund 540 Beschäftigten schließen. Ein Teil der Mitarbeiter soll aber das Angebot erhalten, an anderen Standorten weiterzuarbeiten.

    Conti fertigt in Roding Pumpen für Benzin- und Dieselmotoren und geht davon aus, dass diese Technik ein Auslaufmodell ist, das in den nächsten Jahren von der E-Mobilität und anderen Technologien abgelöst wird.