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Chinesischer Tesla-Konkurrent Nio geht an die New Yorker Börse | BR24

© pa/dpa/Gao Yuwen

E-Auto der Firma Nio

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    Chinesischer Tesla-Konkurrent Nio geht an die New Yorker Börse

    Die vier Jahre alte Firma Nio baut Elektro-Autos und wird in China vom Staat und Internet-Riesen gefördert. Sie will Tesla und den großen Autobauern Konkurrenz machen. Das Designteam sitzt in München. Heute geht Nio in New York an die Börse.

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    In Nios Unterlagen zum Börsenstart heißt es: Mehr als die Hälfte aller batteriegetriebenen E-Autos weltweit würden in China verkauft. Und Tesla sei im Premiumsegment in China allein. Bisher, denn Nio ist nur halb so teuer. Firmenchef Li Bin:

    "Wirklich wichtig ist: Wer eine neue Marke kauft, muss einen viel besseren Service erwarten dürfen – und ein viel besseres Erlebnis als in anderen Autos. Etwas, das einen neuen Lebensstil ausdrückt." Li Bin, Firmenchef Nio

    Der Markt in China ist hart umkämpft

    Nio setzt auf einen sprechenden Fahrassistenten, auf soziale Netzwerke. Die Batterien des Wagens werden ausgetauscht, teils durch Lademobile. Doch obwohl der chinesische Staat E-Autos mit etlichen Förderprogrammen pusht, macht Nio hohe Verluste. Rund 500 SUVs von Nio wurden in China seit Juli verkauft, 17.000 vorbestellt.

    Der Shanghaier Auto-Experte Jochen Siebert ist skeptisch, ob sich Startups wie Nio gegen die etablierten Hersteller halten können, die in China verstärkt E-Autos anbieten. In zwei Jahren will Nio aber auf den europäischen Markt. Deshalb wächst das globale Designzentrum der Firma - in München. Dort kommen viele der 190 Mitarbeiter von Konkurrenten wie BMW.