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E-Auto der Firma Nio
© pa/dpa/Gao Yuwen

Autoren

Astrid Freyeisen
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E-Auto der Firma Nio

In Nios Unterlagen zum Börsenstart heißt es: Mehr als die Hälfte aller batteriegetriebenen E-Autos weltweit würden in China verkauft. Und Tesla sei im Premiumsegment in China allein. Bisher, denn Nio ist nur halb so teuer. Firmenchef Li Bin:

"Wirklich wichtig ist: Wer eine neue Marke kauft, muss einen viel besseren Service erwarten dürfen – und ein viel besseres Erlebnis als in anderen Autos. Etwas, das einen neuen Lebensstil ausdrückt." Li Bin, Firmenchef Nio

Der Markt in China ist hart umkämpft

Nio setzt auf einen sprechenden Fahrassistenten, auf soziale Netzwerke. Die Batterien des Wagens werden ausgetauscht, teils durch Lademobile. Doch obwohl der chinesische Staat E-Autos mit etlichen Förderprogrammen pusht, macht Nio hohe Verluste. Rund 500 SUVs von Nio wurden in China seit Juli verkauft, 17.000 vorbestellt.

Der Shanghaier Auto-Experte Jochen Siebert ist skeptisch, ob sich Startups wie Nio gegen die etablierten Hersteller halten können, die in China verstärkt E-Autos anbieten. In zwei Jahren will Nio aber auf den europäischen Markt. Deshalb wächst das globale Designzentrum der Firma - in München. Dort kommen viele der 190 Mitarbeiter von Konkurrenten wie BMW.