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Produktion von Elektroautos in China
© picture alliance / dpa
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Produktion von Elektroautos in China

Bisher sind die Produkte von NIO unverkäuflich. Das Start-Up aus Shanghai hat in der Vergangenheit nur eine handvoll Elektro-Rennwagen gebaut, die in den vergangenen Monaten mehrere Geschwindigkeits-rekorde gebrochen haben. Damit habe man sich einen Namen gemacht, sagt Firmengründer William Li.

Das nächste Ziel von NIO: Serienfertigung

Jetzt will das Unternehmen in den Massenmarkt. Noch in diesem Jahr soll die Serienfertigung für einen Elektro-SUV starten, der zunächst auf Chinas Markt gegen Konkurrenten wie Tesla antreten soll:

„Ein Tesla ist auf dem chinesischen Markt sehr teuer. Er kostet etwa eineinhalb Mal so viel wie in den USA. Und die einheimischen Elektro-Autos sind zwar billig, haben aber meistens eine schlechte Qualität. Wir wollen deshalb hier in China ein erschwingliches Auto mit guter Qualität bauen.“ William Li, Gründer und Chef von NIO

Infineon liefert zu

Zu den Preisen der Fahrzeuge und zu möglichen Exportplänen hält sich die Firma noch bedeckt. NIO verweist aber stolz darauf, dass unter der Haube der Autos auch westliche Technologie steckt, etwa Chips von Infineon, die den Stromfluss regeln. Das Unternehmen hat sich in den vergangenen Monaten international aufgestellt und betreibt unter anderem ein Designzentrum in München.


Autoren

Arndt Wittenberg

Sendung

B5 Wirtschaft und Börse vom 02.06.2017 - 14:57 Uhr