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Chinas Automarkt: Vorsichtige Zuversicht | BR24

© Steffen Wurzel/ARD
Bildrechte: BR

Chinesen kaufen trotz der Coronavirus-Krise mehr Autos als gedacht.

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Chinas Automarkt: Vorsichtige Zuversicht

Der chinesische Automobilverband hat heute Zahlen zum Automobilabsatz veröffentlicht. Vorläufige Daten zeigen: Der wichtigste Automarkt der Welt hat sich in den vergangenen Wochen erstaunlich gut entwickelt.

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Von
  • Steffen Wurzel

Nach katastrophalen Zahlen im Februar und März hat sich Chinas Automarkt im April spürbar erholt. Nach vorläufigen Zahlen des staatlichen Herstellerverbands wurden im April rund zwei Millionen Autos in China verkauft, das entspricht einem kleinen Plus im Vergleich zum Vorjahresmonat.

Auch deutsche Hersteller profitieren

Davon profitieren einerseits die heimischen Autokonzerne, aber auch die deutschen Hersteller BMW, Daimler und Volkswagen. Der fürs China-Geschäft zuständige VW-Manager Stephan Wöllenstein spricht von einem "herausragenden wirtschaftlichen Comeback" des chinesischen Automarktes. Wie bei Volkswagen wird auch in den chinesischen Werken von BMW und Daimler wieder produziert. BMW-Chef Oliver Zipse warnte allerdings vergangene Woche: Der schnelle Neustart der Autoproduktion in China eigne sich nur sehr bedingt als Blaupause für die Entwicklungen in anderen Teilen der Welt.

Tesla leidet unter Lieferstopp

Dass die globalisierten Lieferketten ein Problem werden können angesichts der Coronavirus-Krise, zeigt Tesla: Der US-Autokonzern betreibt seit Anfang des Jahres ein Werk in Shanghai. Eigentlich könnten die Bänder dort wieder laufen, aber Tesla fehlen Teile aus den USA. Deswegen musste die Produktion Ende April wieder gestoppt werden.