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Chemieindustrie verliert an Fahrt | BR24

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Die chemisch-pharmazeutische Industrie ist im dritten Quartal kaum noch gewachsen. Die Prognose bleibt aber unverändert. Für das Gesamtjahr rechnet der Branchenverband weiterhin mit einem Produktions-Anstieg um 3,5 Prozent.

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Chemieindustrie verliert an Fahrt

Die chemisch-pharmazeutische Industrie ist im dritten Quartal kaum noch gewachsen. Die Prognose bleibt aber unverändert. Für das Gesamtjahr rechnet der Branchenverband weiterhin mit einem Produktions-Anstieg um 3,5 Prozent.

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Chemie- und Pharmahersteller bekamen die schwächere Industriekonjunktur in Deutschland und Europa zu spüren. Die Nachfrage bei der Verarbeitung von Kunststoffen ist deutlich zurückgegangen. Der stark gestiegene Ölpreis erlaubte es den Herstellern von chemischen Produkten allerdings, diesen Anstieg mit deutlich höheren Preisen an ihre Kunden weiterzugeben.

Pharmaindustrie zittert vor Brexit

So gelang es, mit weniger Chemikalien mehr zu verdienen und den Umsatz trotz widriger Umstände zu steigern. Mit der aktuellen Lage ist der Branchenverband VDI daher noch zufrieden. Die Erwartungen für die Zukunft hätten sich aber eingetrübt. Für die europäische Pharmaindustrie spielt der Brexit eine große Rolle, da viele Partnerunternehmen in Großbritannien sind. Weitere Unsicherheiten gibt es auch im Handelsstreit zwischen den USA und China, die zugleich die beiden wichtigsten Auslandsmärkte sind.

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B5 Wirtschaft und Börse

Von
  • Felix Lincke
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