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Wirtschaft

Bundesregierung will Offshore-Windparks vorantreiben | BR24

© BR/Dirk Vilsmeier

Mitte des Jahres übernimmt Deutschland die EU-Ratspräsidentschaft – im Rahmen dessen soll die Planung von Off-Shore-Windparks vorangetrieben werden.

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Bundesregierung will Offshore-Windparks vorantreiben

Die Bundesregierung will die Vernetzung und den Ausbau europäischer Offshore-Windparks vorantreiben. Vor allem, wenn Deutschland ab Mitte des Jahres die EU-Ratspräsidentschaft übernimmt. Zudem soll es auch um Öko-Wasserstoff gehen.

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Wie ein Spinnennetz soll die Vernetzung der Windparks auf hoher See aussehen, damit der Strom immer dorthin fließen kann, wo er gebraucht wird: So beschreibt Andreas Feicht, Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium und dort für den Bereich Energie zuständig, die Idee. Die Projekte würden künftig immer aufwändiger und teurer werden.

Die deutsche EU-Ratspräsidentschaft sei also ein idealer Aufhänger, um Kooperationen voranzutreiben. Als rein nationale Projekte seien zunächst einmal bis 2030 insgesamt 20 Gigawatt-Offshore geplant. Irgendwann würde der Platz in heimischen Gewässern jedoch knapp. "Und da sind wir uns in Europa alle einig, dass wir das zusammenarbeiten müssen", erklärt Andreas Feicht.

Gas als zweiter Schwerpunkt

Neben der Vernetzung der Offshore-Windparks soll während der Ratspräsidentschaft aber auch das Thema Gas vorangetrieben werden, so Feicht. Offshore-Gas müsse "grün" werden. Und da spiele Wasserstoff eine Rolle. "Wasserstoff kann auch von Offshore-Windrädern produziert werden. Und wir können das in verschiedene Infrastrukturen einspeisen",sagt Andreas Feicht.

Die Windparks auf hoher See wären dann nicht nur über Stromkabel, sondern auch via Wasserstoffpipelines ans Festland angeschlossen. Dort könne der Wasserstoff dann beispielsweise dem Erdgasnetz beigemischt werden.