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Mit 1,8 Prozent Inflation rechnet die Bundesbank für 2022. Die Wirtschaft soll im nächsten Jahr um mehr als fünf Prozent wachsen.

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    Bundesbank sieht kräftigen Aufschwung – Engpässe im Handwerk

    Die Bundesbank erwartet einen starken Aufschwung in Deutschland. Sie hat ihre Wachstumsprognose auf 3,7 Prozent angehoben und rechnet 2022 mit mehr als fünf Prozent. Die Schattenseiten sind ein stärkerer Preisanstieg und Lieferengpässe.

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    Von
    • Felix Lincke

    Im Sommer wird die Wirtschaft das Corona-Tal nach Einschätzung der Bundesbank hinter sich lassen. Das geht aus der jüngsten Wachstumsprognose der Notenbank hervor. Hauptgrund seien der Erfolg der Impfkampagne und die zügigen Lockerungen, die nun zu erwarten sind.

    Preisanstieg wird sich normalisieren

    Der starke Preisanstieg werde sich im nächsten Jahr normalisieren. Bundesbankpräsident Jens Weidmann rechnet dann mit einer Inflation von 1,8 Prozent. Aktuell wirken alte Mehrwertsteuersätze, die neue CO2-Abgabe und der Ölpreis gleichzeitig auf die Verbraucherpreise ein.

    Statistiker: Großer Mangel an Rohstoffen

    Das Statistische Bundesamt meldet unterdessen, dass es nicht nur in der Industrie, sondern auch im Handwerk einen großen Material- und Rohstoffmangel gibt. Das habe neben Corona dazu beigetragen, dass die Umsätze der Handwerker im ersten Quartal um 7,5 Prozent unter denen des Vorjahres lagen. Von der Pandemie waren die Friseure besonders betroffen, von Lieferengpässen vor allem das Baugewerbe. Der Nachholbedarf kann dort jetzt ebenfalls zu höheren Preisen führen: Überall dort, wo ein verknapptes Angebot auf eine höhere Nachfrage trifft.

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