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Buchhändler und Verlage hoffen auf Jahresende | BR24

© BR/Wolfram Schrag

Lage der Buchbranche

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Buchhändler und Verlage hoffen auf Jahresende

Die Buchverlage setzen auf ein gutes Weihnachtsgeschäft. Die Einbußen im Corona-Lockdown will die Branche mit vielen Neuerscheinungen kompensieren. Morgen startet die Frankfurter Buchmesse. Diesmal allerdings nur digital.

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Der Corona-Ausbruch und der damit verbunden Lockdown hatte auch Auswirkungen auf die Buchbranche: Viele Verlage haben neue Titel im Frühjahr zunächst gestoppt. Erst jetzt bringen sie diese auf den Markt. Mehr als 70.000 neue Bücher werden in diesem Herbst erwartet.

"Nur" 65 Prozent Corona-Umsatzeinbruch

Corona hat auch bei den Buchhändlern das Jahr durcheinander gewirbelt. Die Läden waren wochenlang geschlossen. Doch die Kunden blieben ihrer Buchhandlung treu und ließen sich die Bücher schicken. Entsprechend brach der Umsatz während des Lockdowns „nur“ um rund 65 Prozent ein, hat der Börsenverein des Deutschen Buchhandels errechnet.

Digital auch erfolgreich?

Dass die Buchmesse als Präsenzveranstaltung abgesagt ist, schmerzt. Dafür gibt es aber viele digitale Angebote wie etwa eine Geschäftsplattform für den Rechtehandel, wie Jürgen Boos, der Direktor der Frankfurter Buchmesse, erklärt. Mehr als 2.800 digitale Aussteller aus fast 90 Ländern seien auf dieser Plattform. Doch ob diese digitale Buchmesse in diesem Jahr erfolgreich ist und wie sich dieser Erfolg messen lässt, können die Messeveranstalter momentan noch nicht einschätzen.