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Brandgefahr - Audi startet Rückruf von E-SUV | BR24

© picture alliance / Sven Simon

Front des e-tron

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Brandgefahr - Audi startet Rückruf von E-SUV

Mit dem neuen Elektroauto e-tron wollte Audi dem US-Autobauer Tesla Konkurrenz machen. Doch kurze Zeit nach dem Verkaufsstart muss der SUV wieder in die Werkstatt. Audi startet freiwillig einen Rückruf.

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Für Audi ist es ein Rückschlag kurz nach dem Verkaufsstart des ersten rein batteriegetriebenen SUV e-tron. 2.300 der Elektrofahrzeuge hat der Hersteller nach eigenen Angaben bisher in Deutschland ausgeliefert. 7.000 weltweit.

Audi will E-SUV wegen Brandgefahr überprüfen

Alle müssen nun noch einmal geprüft werden - auf einen Fehler in der Dichtung an der Batterie. Bei einigen Autos wurde hier Feuchtigkeit gemessen, bestätigt Audi-Sprecher Udo Rügheimer dem BR. Ihm zufolge ist der Rückruf eine Vorsichtsmaßnahme. Im schlimmsten Fall allerdings könnte das Auto anfangen zu brennen, gibt der Konzern zu.

"Sollte Wasser in den vorderen Wagenteil gelangen, sucht sich die Feuchtigkeit ihren Weg ins Batteriesystem und kann einen Kurzschluss verursachen." Udo Rügheimer, Audi-Sprecher

Verzögerte Lieferungen des e-tron

Kunden, die in ihrem e-tron eine gelbe oder rote Warnleuchte bemerken, sollten sich mit ihrer Werkstatt in Verbindung setzen, rät Audi. Für Kunden, die gerade erst einen e-tron gekauft haben, ist der Rückruf besonders ärgerlich. Sie können mit einer Lieferung nicht vor August rechnen. Audi verspricht aber einen Ersatzwagen bereitzustellen.

ADAC warnt vor Brandgefahr

Laut ADAC ist ein Batteriebrand beim Elektroauto besonders gefährlich, weil der Lithium-Ionen-Akku nur mit einem speziellen Schaum gelöscht werden kann.